Skype-Training und Weltmeister-Befragung: Lüner Kanu-Jugend bleibt aktiv

hzCoronavirus

Auch die Kanuten des KSC Lünen dürfen in der Corona-Krise nicht trainieren. Um zu Hause fit zu bleiben, auch ohne auf das Wasser zu können, haben sich die Sportler etwas ausgedacht.

Lünen

, 25.04.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch an den Sportlerinnen und Sportlern des Kanu- und Ski-Clubs Lünen zieht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber. Bereits seit Mitte März findet kein Trainingsbetrieb auf dem Datteln-Hamm-Kanal mehr statt. Eigentlich sollte die Regattasaison in diesen Tagen beginnen. Mittlerweile sind alle Veranstaltungen, darunter auch die Lüner Kanuregatta und die Landesmeisterschaften NRW, bis zum 30. Juni 2020 abgesagt.

Die jugendlichen Sportler wurden mit individuellen Trainingsplänen, bestehend aus Schnellkraft- und Ausdauerübungen, ins „Homeoffice“ geschickt. Dreimal pro Woche wird zudem gemeinsam mit Jugendwart Cedric Schinner per Videokonferenz via Skype trainiert.

Über einen Videoanruf mit Hilfe des Programms „Skype“ trainieren die Kanuten des KSC Lünen dreimal pro Woche im Homeoffice.

Über einen Videoanruf mit Hilfe des Programms „Skype“ trainieren die Kanuten des KSC Lünen dreimal pro Woche im Homeoffice. © KSC Lünen

Auch hier ist Improvisation gefragt. Für Körperkraftübungen werden schon einmal Haushaltsgegenstände umfunktioniert. Zusätzlich zu Schnellkraft- und Dehnübungen wird an der Paddeltechnik gefeilt.

KSC Lünen gewinnt Fragestunde mit Tom Liebscher

Als besonderes Highlight gab es zu Wochenbeginn eine Trainings- und Fragestunde mit dem Kanu-Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister Tom Liebscher. Im Rahmen eines Instragram-Gewinnspiels der Nationalmannschaft hatten die Lüner Jugendlichen diese Trainings- und Fragestunde mit Liebscher gewonnen.

Das bisher noch bestehende Saisonziel „Deutsche Meisterschaft“, die im August stattfinden soll, wird von den Lünern zunächst weiter von zu Hause aus anvisiert.

Lesen Sie jetzt