So hat Lukas Jankort von Westfalia Wethmar sein Siegtor gesehen

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Wie schon beim Sieg gegen Kirchderne musste ein Abwehrspieler den Sieg bringen. Diesmal war es es Wethmars Nummer fünf. Wie der Ball über die Torlinie kullerte, hat der 20-Jährige gar nicht gesehen.

von Niklas Dvorak

Wethmar

, 23.09.2019, 15:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es lief die 83. Spielminute am Cappenberger See. Die Zuschauer sahen ein offenes Spiel zwischen den beiden Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar und dem FC Roj. Es stand 0:0. Bis dann nach einem weiten Einwurf der aufgerückte Verteidiger der Westfalia Lukas Jankort mit einer Aktion das Spiel entschied.

„Ich weiß selber nicht mehr, wie ich das Tor gemacht habe. Ich habe gemerkt, dass ich ein bisschen Platz hatte, hab dann halb aus der Drehung mit links geschossen. Dann bin ich aber noch hingefallen und hab nur gesehen, wie der Ball über den Torwart geflogen ist, aber ob der Ball dann an die Latte geht oder ins Tor, konnte ich nicht sehen, weil ich auf dem Boden lag. Dann habe ich nur noch den Jubel gehört und die Mannschaft lag auf mir drauf und jubelte. Dann wusste ich, es hat geklappt“, sagte der 20-jährige Verteidiger.

Wieder einmal musste es ein Spieler aus der Defensive richten. Bei dem ersten Saisonsieg der Westfalia war es Jonas Osterholz, ebenfalls Verteidiger bei Wethmar, der in der 90. Minute den 1:0-Siegtreffer gegen Viktoria Kirchderne erzielte. In der Offensive klappt es momentan noch nicht so bei den Wethmarern. „Vorne fehlt uns im Moment noch das Glück. Defensiv schaffen wir es, immer sicherer zu stehen und lassen weniger zu. Der Wille stimmt bei uns. Der Sieg gegen Roj war wichtig. Nach meinem Tor war ich erleichtert“, sagte Jankort, der auch bei seinem Trainer Andreas Przybilla einen positiven Eindruck hinterlassen konnte. „Es ist nicht überraschend, dass Lukas das Tor macht. Seit drei Wochen bringt er eine überragende Leistung. Ich hoffe er kann das ganz gut einschätzen und das, was er seit drei Wochen spielt konstant beibehalten.

Jankort: „Es läuft von Woche zu Woche besser.“

Nicht nur er, sondern auch die Entwicklung der ein oder anderen Spieler, vor allem von den jüngeren Spielern soll weiter fortschreiten.“ Jankort selbst bleibt relativ gelassen: „Es läuft momentan von Woche zu Woche besser. Für mich persönlich, aber auch in der Mannschaft. In der Defensive stehen wir immer sicherer. Klar hatte ich anfangs ein bisschen Glück, dass bei uns so viele Verteidiger verletzt ausfallen und ich jedes Spiel bisher gespielt habe, aber ich denke, dass ich meine Chance genutzt habe und es mir verdient habe, die Spiele zu spielen.“

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Jankort war erst in der vergangenen Saison zum Winter in die erste Mannschaft dazu gestoßen. Vorher spielte der Wethmarer in der U23 der Westfalia und durchlief jede Jugendmannschaft bei den Grün-Weißen. In dieser Saison stand der 20-jährige bisher in jeder Partie über 90 Minuten auf dem Platz und belohnte sich am Sonntag gegen Roj für seine guten Leistungen aus den Wochen zuvor mit einem Treffer.

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