So steht es nach seiner schweren Verletzung um Torwart Jörg Lemke vom Lüner SV

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Beim Treppenlaufen verletzte sich Jörg Lemke vom Lüner SV schwer. Die Konkurrenz nach seiner Rückkehr ist groß. Gegenüber einem seiner Konkurrenten sieht er aber einen Vorteil für sich.

Lünen

, 16.11.2020, 15:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Sommer kam Jörg Lemke vom BV Brambauer zum Lüner SV. Doch ein Spiel konnte der Torwart für den Fußball-Westfalenligisten bisher noch nicht bestreiten.

Anfang Mai riss sich Lemke die Achillessehne.

„Ich habe beim Treppenlaufen eine Stufe verfehlt. Dabei wurde meine Achillessehne bis zum Ultimativen ausgedehnt“, sagt er. Mitte Juni wurde der 29-jährige operiert. „Die Ärzte haben damals gesagt, das dauert mit Sicherheit ein halbes Jahr.“

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Aktuell würde Lemke relativ gut im Zeitplan liegen. Am Montag hatte er seinen letzten Reha-Termin. „Ich bin mit dem Verlauf sehr zufrieden. Es gab keine Komplikationen und wurde stetig besser.“ Der Lockdown erschwere den Prozess. „Ich muss gucken, wie das im Training funktioniert. Im Moment bleibt mir aber nicht viel außer Joggen.“

Ein festes Datum für eine Rückkehr habe er aber auf gar keinen Fall. „Das wäre ins Blaue hinein geraten. Ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Mir fehlt das Training, Kraft und Flexibilität. Es ist alles noch etwas steif. Das ist keine leichte Geschichte. Ich möchte nicht das Risiko eingehen, zu früh wieder anzufangen.“

Lemke hat einen neuen Konkurrenten bekommen

Sobald er wieder spielen dürfte, würde er gucken, ob es passe und funktioniere. Dass während des Lockdowns sowieso kein Fußball gespielt werden könne, sei für alle Fußballer eine zwar „extreme Enttäuschung“, aber aus persönlicher Sicht verschaffe ihm das etwas Zeit.

Nach Lemkes Verletzung verpflichtete Lünen mit Egzon Jusufi einen jungen Torwart nach. Das Trio komplettiert Michel Andreas Josch. „Josch ist schon länger da. Mit Jusufi haben wir einen ehrgeizigen und talentierten Spieler dazu bekommen. Davon profitieren alle. Konkurrenzkampf ist immer gut.“

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Lemke gibt sich erstmal zurückhaltend. „Es wäre überheblich, wenn ich direkt erwarte zu spielen. Mein Vorteil ist vielleicht, dass ich im Gegensatz zu Jusufi schon Erfahrung bei den Senioren habe und eher ins kalte Wasser geworfen werden könnte.“

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