SV Preußen Lünen sehnt bereits den Sonntag herbei und ist von einer Sache imponiert

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Der Kreisliga-A-Klub SV Preußen Lünen kann sich auf diesen Sonntag freuen und ist vor allem von einer Sache bei den Mitgliedern imponiert, berichtet Geschäftsführer Peter Serges.

Lünen

, 13.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Peter Serges kennt den SV Preußen Lünen in- und auswendig. Der Geschäftsführer des Vereins hat bereits alle Funktionen beim A-Ligisten inne gehabt.

Serges war Jugendleiter, Vorsitzender, hat bereits in allen Jugendmannschaften trainiert, war sogar Trainer der ersten Mannschaft und ist jetzt Geschäftsführer.

Seit Monaten ist er der erste Ansprechpartner, wenn es um Umsetzung der Hygienerichtlinien beim Klub geht.

Große Anzahl an Stunden für den Aufwand

„Das ist ein verdammt großer Aufwand. Ein deutlicher Mehraufwand“, erzählt er im Vergleich zu den Aufgaben, die ihn sonst im Verein beschäftige. Für das Schreiben des Konzepts, dem Zusammensetzen mit den weiteren Ehrenamtlichen Unterstützern. Die Anzahl an Stunden, die er damit verbracht hat, kann er gar nicht mehr zählen. „Das sind etliche Stunden“, sagt er. Aber Serges macht es gerne, er steckt seine Leidenschaft in den Verein.

Und die Umsetzung klappt beim Kreisliga-A-Klub. „Wir hatten da überhaupt keine Probleme, das Konzept wird von allen im Verein umgesetzt. Alle halten sich dran, die Listen werden geführt“, berichtet er.

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Beim Gang auf den Sportplatz der Preußen kommt bereits die erste kleine Hürde. Unter dem Vordach am Eingang herrscht Maskenpflicht. Wer sich nicht dran hält, wird sofort drauf hingewiesen. Im Anschluss liegen Listen bereit, genau so wie Desinfektionsmittel.

„Wir haben da das Glück, dass da immer Leute da sind, die sich darum kümmern“, erzählt er.

Nun wird der SVP den nächsten Schritt gehen können. Ab Sonntag, 16. August, sind wieder Spiele auf der heimischen Anlage geplant. Dann dürfen auch wieder die Verkaufsstände aufmachen. Dafür werden Einbahnstraßen am Platz eingerichtet. Ein wichtiger Schritt für den Verein, der bei dem Prozedere im regelmäßigen Kontakt mit der Stadt Lünen stand.

Gegner bekommen Hygienekonzept des SV Preußen Lünen

Für Gastmannschaften hat der Klub bereits ein Hygienekonzept erarbeitet, was an den Gegner vor jedem Spiel versendet wird.

Dazu gehört auch die Kabinennutzung: Zu Beginn des Trainingsbetriebes waren diese nicht geöffnet.

Dort hat der Verein alle Bänke rausgenommen, stattdessen einzelne Stühle hineingestellt. Acht Leute dürfen nun zeitgleich herein, zwei Personen gleichzeitig duschen gehen.

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Imponiert hat Serges insbesondere eine Sache: Die Treue der Mitglieder des SVP. „Da ist keiner deswegen ausgetreten, wir haben viel Rückendeckung erhalten“, erzählt er. Die Zustimmung im Verein sei groß. So groß, dass der Klub es auch in der kommenden Spielzeit schafft, alle Jahrgänge der Jugendmannschaften mit einem Team zu besetzen.

Serges freut sich darüber und sehnt weitere Lockerungen herbei: „Wir hoffen, dass ein bisschen gelockert wird.“ Über die 300 Zuschauer, die auf Fußballplätzen in NRW zugelassen sind, freut er sich, denn: „Wenn wir 300 bei uns am Platz haben, sind wir schon froh.“

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