Tim Cillien erklärt das neue Trainerteam bei Wethmar: Das Sprachrohr und der Denker

hzWestfalia Wethmar

Steven Koch und Christian Kinder sind seit der vergangenen Woche neu im Wethmarer Trainerteam. Der Einstand ging zwar verloren, trotzdem gibt es Hoffung auf Besserung bei Westfalia Wethmar.

von Carl Brose

Wethmar

, 23.10.2019, 14:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Westfalia Wethmar steckt aktuell tief in der Krise. Mit nur sieben Punkte aus elf Spielen steht der Fußball-Bezirksligist ganz unten in der Tabelle. Dazu hat die Mannschaft die letzten vier Spiele allesamt deutlich verloren (1:4, 1:4, 0:3, 0:3) und selber gerade mal sechs Tore in der bisherigen Saison erzielt. Seit der vergangenen Woche gibt es allerdings einen neuen Hoffnungsschimmer bei der Westfalia: Der neue Trainer Steven Koch soll den Verein aus dem Keller helfen. Sein Debüt ging zwar mit 0:3 gegen Rot Weiß Germania verloren, trotzdem sind die Spieler optimistisch, dass es bald wieder nach oben geht.

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„Mit der Ankunft des neuen Trainers ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Jeder bei uns weiß jetzt worum es geht und dass es schon längst fünf nach zwölf für uns ist“, sagt der Wethmarer Spieler Tim Cillien über die Veränderungen in der vergangenen Woche. Seit Koch das Traineramt übernommen hat, sei die Trainingsbeteiligung deutlich in die Höhe gegangen.

Ähnlich, aber doch verschieden

Dabei ist der neue Coach gar nicht so anders als sein Vorgänger Andreas Przybilla. „Beide sind absolute Erfolgstypen, die alles von ihren Spielern abverlangen. Da sind sie sich ähnlich, aber trotzdem sind sie auch irgendwie verschieden“, so Cillien. Mit nur 30 Jahren ist Koch ein ziemlich junger Trainer, gleich drei Spieler im aktuellen Wethmarer Kader sind sogar älter als er.

Für Cillien zeigt sich das auch in seiner Art zu trainieren: „Steven ist auf und neben dem Platz eher der Kumpel-Typ. Besonders die jungen Spieler können sich gut mit ihm identifizieren. Wenn die Motivation aber nicht stimmt, kann er aber auch laut werden und uns an der Ehre packen.“

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Den Gegenpart zu Koch im Trainerteam stellt sein Co-Trainer Christian Kinder. „Er ist eher der ruhige Denker im Hintergrund, der dann taktische Hinweise und Tipps gibt. Das ergänzt sich mit Steven dann sehr gut, der eher das Sprachrohr ist“, erklärt Cillien die Arbeitsteilung der beiden. Aktuell werde im Training der Fokus besonders auf spielerische Elemente gesetzt und darauf, das angekratzte Selbstbewusstsein der Mannschaft wieder herzustellen.

„Spielerisch drei Mal besser“

Dazu hat das neue Trainerteam auch ein neues Spielsystem mitgebracht, in dem Wethmar seit dem letzten Spieltag agiert. Erste Fortschritte waren bei der 0:3-Niederlage gegen Germania auch schon zu erkennen. „Das war von uns spielerisch schon drei Mal besser, als in der Woche zuvor. Vielleicht lag es am Gegner, vielleicht am System. Oft hat uns leider trotzdem noch der letzte Pass gefehlt, aber sonst war das definitiv eine Verbesserung“, so Cillien.

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