Tim Heptner: Nach 60 Toren in drei Jahren ist Schluss bei Westfalia Wethmar

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Westfalia Wethmar verabschiedete am Sonntag fünf Spieler. Gleich zwei davon trafen anschließend gegen den Dorstfelder SC. Einer davon war der treffsicherste TWW-Stürmer der letzten Jahre.

von Niklas Dvorak

Wethmar

, 27.05.2019, 10:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Tim Heptner ging drei Jahre lang für Westfalia Wethmar auf Torejagd. Im Duell des Bezirksligisten mit dem Dorstfelder SC gelang Stürmer Heptner am Sonntag zum Abschied noch ein Treffer beim 4:3-Sieg.

Bezirksliga 8

Wethmar – Dorstfelder SC 4:3 (2:2)

Nach 85 Minuten war für den 31-jährigen dreifachen Familienvater Schluss. TuS-Coach Andreas Przybilla gönnte seinem Stürmer zum Abschluss noch einmal den Beifall der Zuschauer, den er sich verdient hatte. Einen Treffer trug er beim 4:3-Erfolg der Grün-Weißen bei. Vor dem Spiel hatte er es angekündigt: „Ich mache ein Tor, dann habe ich diese Saison acht Saisontreffer. Oder ich mache drei, dann habe ich insgesamt zehn. Eine gerade Zahl ist besser als eine ungerade“, so Heptner, der laut Przybilla vor allem wegen seines tollen Charakters der Mannschaft fehlen wird.

Zukunft bleibt offen

Aber es blieb nur bei diesem einen Treffer. „Jetzt habe ich in den drei Spielzeiten, die ich hier war, insgesamt 60 Tore erzielt“, so Heptner. In der ersten Saison traf er 22 und in der zweiten Saison 30 Mal. Heptner macht jetzt erst einmal ein halbes Jahr Pause – was danach folgt, ist noch offen. Ein weiteres Abschiedsgeschenk gelang Arlind Jashanica, der künftig für K.F. Sharri Dortmund auflaufen wird: Er traf zehn Minuten vor dem Ende zum 4:3-Endstand und sorgte dafür, dass die Spielzeit der Westfalia mit einem Sieg beendet werden konnte.

Tim Heptner: Nach 60 Toren in drei Jahren ist Schluss bei Westfalia Wethmar

Fachabteilungsleiter Heinz Werner Krause (2. v. l.) und Rolf Nehling (r.) verbaschiedeten die Abgänge Arlind Jashanica (v.l.), Tim Heptner, Till Kowalski, Nico Kaufmann sowie Patrick Schöpf. © Niklas Dvorak

Das Spiel an sich bot den Zuschauern wenig Spektakel. Auch wenn sieben Tore fielen und die Wethmarer zweimal einen Rückstand drehten, gab es wenig Spektakuläres im Spiel. Die Gegentreffer, die Wethmar bekam, entstanden allesamt durch Fehler im Spielaufbau. Ein Eigentor, Heptner, Nico Stork und Jashanica sorgten jedoch am Ende für den 4:3-Endstand. Mit Heptner und Jashanica wurden am Sonntag noch Till Kowalski, Nico Kaufmann und Patrick Schöpf verabschiedet.

Wethmar: Koprek – Kaufmann, Jankort (57. Cillien), Jashanica, S. Dvorak (57. Rogge), Quiering, Osterholz, El-Gaouzi, Kowalski, Heptner (85. Resch), Stork

Dorstfeld: Jung – Selbach, Mensah (45. Knoop), Lohse, Brdonkalla, Hibbeln (83. Höhme), Sueck, Neumann, Baris (75. Vollmer), Rütten, Rotgang

Tore: 0:1 Neumann (11.), 1:1 Eigentor (25.), 2:1 Heptner (27.), 2:2 Hibbeln (34.), 2:3 Rotgang (53.), 3:3 Stork (75.), 4:3 Jashanica (80.)

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