Trainer Mark Bördeling: „Der Druck liegt nicht beim VfB Lünen!“

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Mark Bördeling (47) geht in sein viertes Jahr beim VfB Lünen. Der Coach hat einen Favoriten: „Gahmen ist für mich aber der absolute Topfavorit.“

Lünen

, 03.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer Mark Bördeling hat schon viele Vorbereitungen in seinem Leben geleitet. Die Sommervorbereitung für die Saison 2020/21 war für den 47-Jährigen aber auch neu. Sein VfB Lünen ist in der Kreisliga A2 Dortmund nicht der Topfavorit - die Rolle geht an die SG Gahmen. Respekt hat der VfB, erzählt Bördeling im Interview, aber keine Angst.

Herr Bördeling, Ihre Mannschaft hatte den letzten Test am Donnerstag. Wie fit ist die Mannschaft?

Die Mannschaft ist sicherlich noch nicht bei 100 Prozent. Da ist noch Luft nach oben.

Sie haben gegen Lüner Bezirksligisten unentschieden gespielt, deutlich in Selm und gegen Nordkirchen verloren, aber Cappenberg geschlagen. Wie fällt ihr Fazit nach der Vorbereitung aus?

Die Vorbereitung gestaltete sich nach so einer langen Pause schwierig. Wir haben unterschiedliche Gegner gehabt, die aber alle stark waren, und gute Ergebnisse erzielt. Wir müssen jetzt weiter dranbleiben. Sonntag geht es los. Da zählt die Vorbereitung dann nicht mehr.

Wie ordnen Sie die Vorbereitung im Vergleich zu anderen Vorbereitungen ein?

Die Trainingsbedingungen waren nicht groß unterschiedlich. Aber bei Spielen muss man vielleicht umgezogen anreisen - und es wird auch in der Saison nicht immer so sein, wie man es gerne hätte.

Wie stark schätzen Sie die Liga ein?

Es gibt einige unbekannte Faktoren durch neue Mannschaften. Gahmen ist für mich aber der absolute Topfavorit. Die müssen unbedingt aufsteigen. Dahinter werden einige Mannschaften sein. Es wird ähnlich sein wie letztes Jahr.

Wie groß ist der Respekt vor der SG Gahmen?

Gahmen hat ganz andere Möglichkeiten - das ist der Unterschied. Wenn ich sehe, welche Spieler Gahmen geholt hat. Respekt haben wir vor jedem Gegner, aber keine Angst.

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Muss der VfB da mithalten?

Wir sind die letzten zwei Jahre zwei Mal Zweiter geworden, im letzten Jahr nach dem Quotienten, im Jahr davor auch. Wir werden alles tun, um da oben mitzuspielen. Der Druck liegt aber nicht bei uns.

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