TuS Westfalia Wethmar sorgt für einseitiges Derby mit sechs Toren

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Im Bezirksliga-Derby zwischen dem TuS Westfalia Wethmar und der Reserve des Lüner SV wurde es deutlich. Am Ende fielen sechs Tore in der Partie. Trainer Steven Koch war zufrieden.

Wethmar

, 21.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Ende wurde es sehr deutlich: Mit 6:0 gewann der TuS Westfalia Wethmar im Bezirksliga-Derby gegen die Reserve des Lüner SV, holte so den ersten Sieg im dritten Saisonspiel, während die LSV-Zweitvertretung ganz tief unten drin steckt mit drei Niederlagen in den ersten drei Spielen und 0:12 Toren.

Während das Spiel nach rund 20 Minuten noch relativ ausgeglichen wirkte, Wethmar leichte Feldvorteile hatte, aber erste Chancen nicht umsetzen konnte, sorgten drei individuelle Fehler für die Entscheidung.

Drei schnelle Tore sorgen für die Vorentscheidung

Erst ließ LSV-Keeper Yasin Güner einen hohen Ball aus den Händen fallen, was Wethmars Kai Schinck ohne größere Probleme nutzte und zur Führung traf (23.). Im Anschluss erhöhte Robin Möller, der freistehend aus fünf Metern einköpfen konnte, nach einer Ecke von Justin Schulze Weiling (30.).

Und nach einem brutalen Fehlpass der LSV-Defensive im Aufbauspiel, stand Nico Sonnen frei vor dem Tor des Gastes und traf zur 3:0-Führung. „Wir wollten das Spiel lange offen halten, das haben wir 27 Minuten geschafft“, meinte LSV-Trainer Manuel Lorenz nach dem Spiel. „Das dann die Moral darunter leidet, ist selbstverständlich.“

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Die Reserve des Lüner SV kam kaum in das Spiel, hatte deutliche Qualitätsverluste in einigen Mannschaftsteilen gegenüber der Westfalia, die nach der deutlichen Führung ein paar Gänge runterschaltete bis in Durchgang zwei.

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Dort kam der Lüner SV besser in die Partie und hätte sogar für den Anschluss sorgen können, als es nach einem Foulspiel von Wethmars Arne Wilberg Elfmeter gab. Doch der junge Lennart Hangebruch scheiterte am bis dahin noch gar nicht geforderten Wethmar-Keeper Florian Fischer, der erst den Elfmeter parierte und dann sogar den Nachschuss von Hangebruch festhielt.

Chancen liegen gelassen

Ein Weckruf für die Grün-Weißen, die sich danach die spielerischen und konditionellen Vorteile zunutze machten. Zwar wurden noch einige Chancen liegengelassen, doch Wilberg (73.) nach schöner Ballzirkulation, Dennis Wagner (85.) per direktem Freistoß und Jonas Osterholz in der Nachspielzeit sorgten für den 6:0-Endstand, der Wethmar den ersten Dreier der neuen Spielzeit bescherten und so auch Cheftrainer Steven Koch glücklich machten.

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„Wir haben jetzt endlich mal das gespielt, was wir spielen wollten, sind in die richtigen Zonen gekommen, haben Torabschlüsse gesucht. Darauf kann man aufbauen“, sagte Koch nach dem Spiel, wusste aber auch die rundum veränderte Mannschaft des Lüner SV dementsprechend einzuschätzen: „Das war jetzt nicht der Maßstab, ohne es abwerten zu wollen. Die nächsten Gegner werden alle viel schwerer.“

Westfalia Wethmar: Fischer – Wilberg, Jankort, Nagel, Jansen – Schninck (57. Voigt), Markowski, Osterholz, Sonnen (57. Kahlkopf), Weiling – Möller (78. Wagner)

Lüner SV II: Güner – Nielinger, Koschnik, Albian Kokollari, Klapper – Acar, Celik (66. Aksu) – Albonit Kokollari (84. Sahin), Ünal (46. Dordevic), Akyüz (75. Abisa) – Hangebruch

Tore: 1:0 Schinck (23.), 2:0 Möller (30.), 3:0 Sonnen (34.), 4:0 Wilberg (73.), 5:0 Wagner (85.), 6:0 Osterholz (90. + 1)

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