Überragend! So sind Lünens Handballteams in die neue Saison gestartet

Handball

Die Handball-Spielzeit 2020/2021 ist gestartet. Seit März gab es keine Pflichtspiele mehr, am vergangenen Wochenende ging es wieder los. Und Lünens Teams durften jubeln. Die Übersicht.

Lünen

, 05.10.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 3 min
Nico Rolle (M.) erzielte drei Tore für den Lüner SV.

Nico Rolle (M.) erzielte drei Tore für den Lüner SV. © Günther Goldstein

Lünens Handballteams sind in die neue Spielzeit gestartet. Wir geben die Übersicht, wie ersten Mannschaften sich geschlagen haben.

Oberliga Frauen

Lüner SV - HSG Schwerte/Westhofen 29:26

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Verbandsliga Frauen

ASC 09 Dortmund II - VfL Brambauer 18:25

Grund zur Freude hatten die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer am Sonntagabend. Sie sicherten sich mit einem deutlichen 25:18-Erfolg beim ASC 09 Dortmund II am ersten Spieltag gleich den ersten Sieg – trotz nervösem Beginn.

Der Start in die Partie gestaltete sich aus Sicht des VfL aber sehr schwierig. Trotz 1:0-Führung geriet die Mannschaft von Trainer Andre Schwedler in Rückstand (2:5). Erst beim 5:5 durch Sarah Bauer war Brambauer wieder im Spiel. Bis zur 20. Minute verlief die Partie mehr oder weniger auf Augenhöhe. Zur Pause schafften die VfL-Frauen aber eine Zwei-Tore-Führung. „Zu Beginn waren wir sehr nervös. Das hat man den Mädels schon angemerkt. Aber von Minute zu Minute wurde es besser“, freute sich Martha Rykowski, die die Mannschaft begleitet hat.

Eine starke Abwehrleistung

Im zweiten Spielabschnitt ließ sich der ASC 09 Dortmund II noch nicht leicht abschütteln. Der Gastgeber verkürzte beim 15:16 auf einen Treffer. Dann schaltete der VfL Brambauer einen Gang höher und kam durch die Treffer von Tatjana Sahage, Bauer und Michelle Rohr zur 19:15-Führung. Die Schwedler-Truppe baute diese sogar zwischenzeitlich auf acht Tore aus (24:16). In den letzten Minuten spielte sie ihren Stiefel herunter und ließ dem ASC II so keine Chance mehr.

„Insgesamt war es eine starke Abwehrleistung. Dadurch hat der ASC einige Ballverluste gehabt, die wir prompt mit unserem Tempospiel ausgenutzt haben“, so Rykowski und fügt an: „Nach der Pause haben wir es sogar geschafft unser Tempospiel noch weiter auszubauen.“ Großen Anteil daran hatte auch Torfrau Karen Jaschewski, die mit ihren starken Paraden einige Konter einleitete. „Wir haben uns zum Glück keine einzige Schwächephase nach der Pause mehr geleistet“, so Rykowski.

VfL Brambauer: Jaschewski/Özkan - Fleckstein (1), Sahage (4), Rohr (4), Kost (3), Bauer (8), Lasshof (1), Gamradt, Ehrentraut, Holz (4), von Unruh, Wagner


Landesliga Herren

SV Teutonia Riemke II - VfL Brambauer 22:25
Die ersten beiden Punkte sind im Sack: Handball-Landesligist VfL Brambauer startete erfolgreich beim SV Teutonia Riemke II mit einem 25:22-Sieg in die neue Saison.

Auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte: Unterm Strich zählen die Punkte. Das sah auch Coach Björn Grüter so: „Wir haben bei Weitem nicht alles gut gemacht, haben uns sehr schwer getan. Aber das ist eigentlich egal jetzt. Wir freuen uns über den ersten Saisonsieg.“

Seine Mannschaft kam gut ins Spiel, sicherte sich zu Beginn eine kleine Führung. Dann allerdings gab es einen Bruch im VfL-Spiel. Brambauer gab seine Führung ab, lief sogar einem Rückstand hinterher. „Zum Ende der ersten Halbzeit haben wir uns aber wieder herangekämpft“, analysierte Grüter. Dem Trainer fehlte in der Deckung die nötige Aggressivität. Auch im Angriff geriet das Spiel oft ins Stocken. „Wir haben einfach zu wenig Druck auf die Deckung gemacht. Da haben wir uns es selbst schwer gemacht“, so Grüter.

Nach der Pause ein ähnliches Bild. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Dem VfL gelang es dann aber in den letzten Minuten den Hebel endlich umzulegen. „Da sind wir endlich in Bewegung gekommen und konnten uns eine Führung erspielen“, sagte Grüter. Diese gab sein Team nicht mehr ab. „Wir haben den Sieg nach Hause gebracht. 22 Gegentore klingen zwar wenig, dennoch fehlte mir da die nötige Aggressivität. Für den Auftakt aber alles im Rahmen“, so Grüter.

VfL Brambauer: Sträde/Welski – Richter (4), L. Langmann, Ziepel (4), Eder (4), Kurt, Gärtner, Pape (2), Wagner (2), K. Maurer (4), Mazur (5)


Bezirksliga Herren

Lüner SV - SV Eintracht Dolberg II 27:18

Die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochene Vorsaison beendeten die Handballer des Lüner SV in der Kreisliga als Aufsteiger. In der Bezirksliga feierte die LSV-Sieben im ersten Spiel gleich den Premierensieg in der neuen Liga. Gegen den SV Eintracht Dolberg II siegte der LSV mit 27:18. Nach ausgeglichenem Beginn (6:6) zogen die Lüner schon zur Pause auf 17:8 davon. Nach dem Seitenwechsel kam Dolberg nicht mehr zurück ins Spiel und lag zwischenzeitlich schon mit zehn Treffern zurück. „Im Endeffekt ein Start-Ziel-Sieg“, sagte LSV-Trainer Andreas Schlösser.

Mit so einem hohen Sieg nicht sofort gerechnet

Über das ganze Spiel hinweg habe seine Sieben eine starke Abwehrleistung gezeigt. Besonders Nico Rolle und Yannick Bugnowski im Innenblock hätten überzeugt. Mit Leon Karanski habe dahinter zudem auch die Torhüterleistung gestimmt. Eine kleinere Schwächephase hätten sich die Lüner nur rund um die Pause geleistet. „Das ist ein Start, auf dem wir durchaus aufbauen können“, so Schlösser, der mit einem so deutlichen Sieg nicht unbedingt sofort zum Saisonstart gerechnet hätte.

Lüner SV: Karanski/Hangebrock – Leder (4), J. Schlösser (2), Rolle (3), Donat (3), Zeiger (5), Bugnowski (3), Graaf (1), Miehle (1), Schink (1), Hadac, Wildemann (3), Ostermann (1)

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