Unmittelbar vor dem Showdown: Rot-Weiss Essen müht sich zum Pflichtsieg

Fußball-Regionalliga

Rot-Weiss Essen hat die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten Bonn erfolgreich gelöst. Inwieweit die Essener aber wirklich vom Aufstieg träumen können, entscheidet sich möglicherweise in naher Zukunft.

Lünen

, 24.01.2021, 11:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Essens Simon Engelmann (Mitte) war gegen Bonn zweimal erfolgreich. Auch der Lüner Verteidiger Sandro Plechaty (Links) tauchte zwischenzeitlich im gegnerischen Straftraum auf.

Essens Simon Engelmann (Mitte) war gegen Bonn zweimal erfolgreich. Auch der Lüner Verteidiger Sandro Plechaty (Links) tauchte zwischenzeitlich im gegnerischen Straftraum auf. © picture alliance/dpa

Das zurückliegende Jahr stand gänzlich im Zeichen der Corona-Pandemie. Aus rein sportlicher Sicht war es für Rot-Weiss Essen um seine Lüner Profis Sandro Plechaty und Felix Backszat allerdings eine durchaus erfolgreiche Zeit.

Mit dem schmucklosen 2:0-Sieg am Samstag (23.1.) gegen den Bonner SC ist die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart nun seit einem Jahr ohne Pflichtspielniederlage. Jetzt beginnt jedoch erst die richtig heiße Phase der Saison.

Dieses Mal wird Elfmeter genutzt

Die letzte Niederlage des Regionalliga-Tabellenführers datiert mittlerweile vom 1. Februar 2020. Damals verloren die Mannen von der Hafenstraße im Spitzenspiel mit 0:2 gegen den SV Rödinghausen. Diese Serie konnte am Samstag auch der Tabellenletzte Bonner SC nicht durchbrechen. Das lag unter anderem auch an Torjäger Simon Engelmann, der in der vergangenen Woche noch einen Strafstoß verschossen hatte. Dieses Mal behielt der 31-Jährige allerdings die Nerven vom Punkt.

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In der 23. Spielminute brachte er die Hausherren mit einem verwandelten Elfmeter mit 1:0 in Front. Doch der Tabellenletzte hielt insgesamt gut mit, erspielte sich allerdings keine zwingenden Torchancen. Zur Halbzeit blieb es deshalb beim mageren 1:0 aus RWE-Sicht.

Nach der Pause erhöhte der Favorit den Druck und hatte unter anderem durch den Lüner Sandro Plechaty die Gelegenheit, auf 2:0 zu stellen. Der Verteidiger fand nach feiner Einzelleistung allerdings seinen Meister in BSC-Schlussmann Jonas Hupe. Während Plechaty 90 Minuten durchspielte, kam der andere Lüner Akteur, Felix Backszat, nicht zum Einsatz.

Entscheidende Spiele vor der Brust

In der zweiten Halbzeit drückte die Neidhart-Elf kontinuierlich auf die Vorentscheidung. Für diese sorgte dann wiederum der Torjäger höchstpersönlich. Simon Engelmann machte mit seinem 20. Saisontor eine Viertelstunde vor dem Ende den Deckel drauf.

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Für RWE stehen nun zwei ganz besondere Spiele auf dem Programm: Während es zunächst am Dienstag (2. Februar) in der Highlight-Partie gegen Bundesligist Bayer 04 Leverkusen um den Einzug in die nächste DFB-Pokal-Runde geht, kommt es am nächsten Regionalliga-Spieltag (6. Februar) zum absoluten Showdown im Aufstiegskampf.

Dann gastiert Verfolger Borussia Dortmund II an der Hafenstraße. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Borussia Mönchengladbach II können die Schwarzgelben den Abstand auf Plechaty, Backszat und Co. zuvor auf einen Punkt verkürzen. Die entscheidenden Wochen sind für Rot-Weiss Essen also angerichtet.

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