"Verbandsliga ist möglich"

LÜNEN Andreas Josch, Trainer des Volleyball-Landesligisten Lüner SV, glaubt an eine gute Zukunft seiner Sportart. Vor dem Derby der Rot-Weißen gegen den SuS Oberaden sprach RN-Mitarbeiter Marco Winkler mit dem 41-Jährigen.

10.01.2008, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Verbandsliga ist möglich"

Andreas Josch, Trainer des Lüner SV.

Sie belegen derzeit Platz fünf. Sind Sie mit der Hinrunde zufrieden?

Josch: Man hat gesehen, dass wir zunächst Schwierigkeiten hatten, weil wir die Mannschaft neu aufbauen mussten. Diese Probleme haben wir nun im Griff.

Welche Chancen rechnen Sie sich im Derby aus?

Josch: Der SuS ist immer gefährlich. Es wird kein einfaches Spiel. Wir haben in der Hinrunde alle Heimspiele verloren. Dies wollen wir natürlich ändern.

Wie geht das Duell aus?

Josch: Wir sind jetzt noch eingespielter, als im Hinspiel. Es wäre schön, wenn wir das 3:1 wiederholen könnten.

Waren die Bedingungen für Volleyball früher in Lünen besser?

Josch: Ja, damals gab es einen großen Zulauf in unserer Sportart. Außerdem hat die Stadt mehr hinter uns gestanden. Sie Sichtungen durchgeführt, die es heute nicht mehr gibt. Heute müssen wir einfach so an die Spieler herankommen.

Wie sehen Sie die Zukunft im heimischen Männer-Volleyball?

Josch: Wir haben viele gute junge Leute im Verein. Lenard Exner zum Beispiel spielt ja bereits in der Westfalenauswahl. Für uns gilt es in den nächsten Jahren diese Talente in die Mannschaft zu integrieren. Aber schon für uns ist die Verbandsliga möglich.

Früher gab es einmal eine Spielgemeinschaft zwischen dem LSV und dem SuS Oberaden. Halten Sie so etwas für sinnvoll?

Josch: Das müssen natürlich die Vereine entscheiden. Wenn man aus beiden Clubs die besten Spieler zusammenstellt könnte möglicherweise die Regionalliga das Ziel sein. Das wäre natürlich für beide Vereine toll. Die Heimspiele könnten ja abwechselnd in der Römerberg- und der Rundsporthalle stattfinden. Jetzt muss aber erstmal die Saison beendet werden.

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