VfB-Trainer Mark Bördeling (46): „Alstedde hat ganz andere Möglichkeiten als wir“

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Der VfB Lünen hat die letzten drei Spiele nicht mehr gewonnen. VfB-Trainer Mark Bördeling kämpft in erster Linie mit Personalsorgen, sieht aber auch die starke Konkurrenz.

Lünen

, 17.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich galten die Fußballer des VfB Lünen in der Kreisliga A als Mitfavorit auf den Titel. Die Mannschaft von Trainer Mark Bördeling ist in der vergangenen Saison erst in der Aufstiegsrelegation gescheitert. Jetzt aber hat die Mannschaft schon seit drei Spielen nicht gewonnen, Konkurrent BW Alstedde hat mit einem Spiel mehr bereits elf Punkte Vorsprung vor dem VfB. Johanna Wiening sprach mit dem 46-Jährigen über die Sorgen in seinem Verein und die starke Konkurrenz um den Aufstieg.

Herr Bördeling, Ihre Mannschaft hat seit drei Spielen nicht mehr gewonnen. Für einen Titelkandidaten wie Sie ist das eine echte Negativ-Serie. Können Sie die Gründe dafür benennen?

Ja, definitiv. Wir haben momentan einfach super viele Verletzungsausfälle. Auch viele Stammkräfte fallen aus. Sportlich ist das für uns natürlich eine enorme Hürde und sehr schwierig zu kompensieren.

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Ist denn in den nächsten Wochen Besserung in Sicht?

Nein, leider absolut nicht. Viele Spieler fallen wirklich einfach über mehrere Wochen aus. Am Sonntag hatte ich von 25 Spielern im Kader nur 13, die ich mitnehmen konnte und einsatzbereit waren. Dadurch wird die Situation für uns ja nicht einfacher.

BW Alstedde steht derzeit an der Tabellenspitze, hat mit einem Spiel mehr schon elf Punkte mehr auf dem Konto als Ihr Team. Wie stark schätzen sie die Mannschaft ein?

Ich habe es schon vor der Saison gesagt: Die Mannschaft ist in der Liga der absolute Top-Favorit. Man muss aber auch sagen, dass sie ja eben auch viel investieren konnten und das auch getan haben. Dadurch hat Alstedde dann natürlich auch ganz andere Möglichkeiten als wir.

Denken Sie also nicht, dass Ihre Mannschaft die Alstedder noch einholen kann?

In der aktuellen Situation wird es für uns leider enorm schwierig. Natürlich werden wir unser bestes geben, aber bei der personellen Situation kann es gut sein, dass wir auch in den kommenden Wochen immer mal Punkte liegen lassen müssen. Und das macht es im Hinblick auf Alstedde natürlich nicht einfacher.

Mit der SG Gahmen gibt es bei Ihnen in der Liga noch eine weitere Lüner Mannschaft, die oben mitspielt. Jetzt gab es dort einen Wechsel auf der Trainerposition. Bülent Kara ist gekommen, den Sie ja aus der Aufstiegsrelegation kennen (Kara trainierte Türkspor Dortmund, die gegen den VfB siegten, Anm. d. Red.). Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung dort?

Ich kann da absolut nichts zu sagen. Natürlich kenne ich Bülent Kara aus dem letzten Jahr. Aber um das wirklich seriös beurteilen zu können, bin ich zu weit weg.

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Wie stark sehen Sie denn die SG Gahmen, gerade mit einem neuen Trainer?

Auch das habe ich vor der Saison schon gesagt: SG Gahmen ist definitiv ein weiterer starker Konkurrent. Mit dem neuen Trainer ergeben sich für den Verein natürlich ganz neue Chancen. Da muss man definitiv ein Auge drauf haben.

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