Vorrang hat in Wethmar die Liga, nicht der Pokal

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Vor dem Derby gegen BW Alstedde hat der TuS Westfalia Wethmar noch das Kreispokal-Duell gegen Oberaden vor der Brust. Der Fokus liegt auf der Liga.

Wethmar

, 07.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das 0:3 am vergangenen Sonntag dürfte Steven Koch nicht geschmeckt haben. Es war nicht die optimale Vorbereitung auf den Kracher am Samstag, wenn Wethmar bei BW Alstedde gastiert. Doch vor diesem Duell, kommt ein weiteres Derby für den TuS Westfalia Wethmar dazu. Eines, auf das Trainer Koch wohl gerne verzichtet hätte. So klingt es nämlich.

„Das Problem ist, dass sehr wichtige Spieler angeschlagen oder verletzt sind, was mir eh schon Sorgen für den Samstag bereitet. Da gehen wir sehr angeschlagen ins Derby“, lenkt er den Blick bereits auf das Bezirksliga-Derby in Alstedde. Denn während Alstedde unter der Woche normal trainieren kann und erst später in den Kreispokal des Fußballkreises Dortmund angreift, steht zwischen den TuS-Trainingseinheiten noch das Duell am heutigen Mittwoch gegen den SuS Oberaden an (19 Uhr, Sugambergstr. 1, Bergkamen).

Ligaspiele gehen aktuell vor

Normalerweise ein Duell, welches viel Brisanz verspricht. Der ambitionierte A-Ligist, der in einer Gruppe mit Wethmars Reserve im Kreis Unna-Hamm spielt, gegen das Bezirksliga-Team. Koch stellt aber klar, was vorgeht: „Daher werden wir Spieler, die zuletzt weniger gespielt haben und Spieler der zweiten und dritten Mannschaft nach Oberaden mitnehmen.“ Eine klare Ansage für das Spiel in Bergkamen, welches das Achtelfinale im Kreispokal Unna-Hamm markiert, vor dem Duell am Samstag, das für Wethmar zeigen könnte, in welche Richtung die Saison geht.

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Der SuS Oberaden schlug in Runde zwei zuvor den TuS Niederaden im Derby deutlich mit 8:0 und ist auch in der Kreisliga A vorne mit dabei, steht aktuell auf dem zweiten Platz, punktgleich mit dem Kamener SC. 13 Punkte holte das Team aus den ersten fünf Spielen und hat in Erkan Baslarli einen treffsicheren Stürmer in seinen Reihen. Der Werner, der bereits Bezirks- und Landesliga gespielt hat, traf in der Liga bereits sechs Mal in den ersten fünf Partien. „Vorrang hat die Liga, egal ob Derby oder nicht“, stellt Koch erneut klar.

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