Warum Wiefelspütz in dieser Saison mehr erwartet

Lüner SV

LÜNEN Dr. Dieter Wiefelspütz, Vorsitzender der Landesliga-Fußballer des Lüner SV, ist sich sicher: Der Start in die neue Saison wird besser und erfolgreicher als im letzten Jahr. Auch, weil der Kampf um die Stammplätze seienr Ansicht nach härter wird.

von Von Bernd Janning

, 06.07.2009, 11:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum Wiefelspütz in dieser Saison mehr erwartet

Der LSV-Vorsitzende Dieter Wiefelspütz überschüttet den Trainer mit Lob: "Marcus Reis hat ein hohes Ansehen im Verein."

"Wir geben keine Vorgaben, denken aber an 40 Punkte plus zehn! Wir haben uns in den letzten zehn Spielen der letzten Serie schon gut präsentiert. Aber insgesamt hatte die alte Mannschaft nicht alle Erwartungen erfüllt", sagt er im Gespräch mit unserer Redaktion.

Mit der Rückkehr von Robert Brochtrup im Tor, Fabian Lenz, Izzet Ceylan und Akin Bayrakli wurde für den "Boss" nach der Winterpause die Wende eingeleitet. Um dieses Gerüst hätten sich auch Spieler wie Keven Krause, Vitali Dick und Mario Lindner weiterentwickelt.

Der Vorsitzende analysiert: "Wir haben jetzt eine starke Abwehr, sind im Mittelfeld besser und im Sturm nicht schlechter." Die drei Dortmunder Klubs seien insgesamt etwas stärker einzuschätzen als die Ostwestfalen. Wiefelspütz freut sich trotzdem darauf: "Wir haben jetzt sieben Konkurrenten aus der unmittelbaren Nähe. Das werden ausgeglichene, enge Spiele, die wir dann möglichst auch gewinnen wollen."

Das Vorbild Brambauer Für Wiefelspütz ist es jetzt vorrangig, mit einem Trainer über fünf, sechs Jahre zusammenzuarbeiten. Er lobt den jetzigen Coach Marcus Reis: "Er hat, was lange nicht der Fall war, als Trainer im gesamten Verein und da gerade bei der Jugend ein sehr gutes Ansehen."

Der Bundestagsabgeordnete verliert aber auch für langfristige Tendenzen und Visionen den Blick nicht. Er sagt: "Fusionen täten Lünen gut. Diese sind aber nur möglich, wenn die Partner gleichberechtigt sind. Brambauer hat vorgemacht, was gut ist für einen Stadtteil."

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