Westfalia Wethmar macht den nächsten Schritt auf dem richtigen Weg

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Der TuS Westfalia Wethmar hat am Sonntag ein Remis erzielt. Auch wenn sich tabellarisch nicht viel für die Westfalia ändert, ist der Punkt für den TWW eine Menge wert.

Wethmar, Lünen

, 09.09.2019, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalia Wethmar hat am Sonntag im Derby gegen den Lüner SV II den vierten Punkt der Saison geholt. Mit einem 1:1-Remis trennten sich die Grün-Weißen von der Reserve des Lüner SV. Tabellarisch hilft der Punkt den Wethmarern zwar kaum weiter – die Westfalia steckt noch immer im Tabellenkeller – für den Kopf der Wethmarer Kicker war der Zähler allerdings Gold wert.

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Die Westfalia hat mit der Punkteteilung im Derby den aufsteigenden Trend aus der Vorwoche bestätigt. Da kämpften sich die Grün-Weißen zum Last-Minute-Sieg gegen den BV Viktoria Kirchderne und überzeugten mit großer Leidenschaft. Auch gegen den Lüner SV II sah das vor allem im ersten Durchgang wirklich gut aus, was die Wethmarer aufs Feld brachten. Nichts war mehr von der Lethargie und Ideenlosigkeit zu sehen, die die Westfalia noch beim vergangenen Auswärtsspiel in Kemminghausen zeigte. Die Westfalia hat den nächsten Schritt gemacht – und das ist für den Lüner Fußball auch gut so.

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Das Trainerteam um Andreas Przybilla und Volker Bolte hat es geschafft, der Mannschaft wieder deutlich mehr Leben einzuhauchen. Zudem wirkten die Wethmarer gegen den LSV auch wieder ein Stück weit fitter. Spieler wie Choukri El Bahat Bouzekry, die gegen Kemminghausen läuferisch noch enttäuschten, hingen sich dieses Mal voll rein und erkämpften sich viele Bälle aus dem Mittelfeld.

Trotz all des Lobs gibt es aber auch Kritik: An der Chancenverwertung muss der TWW nämlich noch feilen. Hätten Sören Dvorak und Co. ihre Möglichkeiten besser genutzt, dann wäre die Westfalia wohl höchstwahrscheinlich als Lüner Derbysieger vom Platz gegangen.

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