Wethmar investiert 264.800 Euro

Kunstrasen

WETHMAR Die Fußballer des TuS Westfalia Wethmar wollen einen Betrag von 264.800 Euro als Eigenanteil für den Bau des neuen Kunstrasenplatzes aufbringen. Der Verein rechnet mit Gesamtkosten von maximal 900.000 Euro.

von Von Bernd Janning

, 03.07.2009, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wethmar investiert 264.800 Euro

<p>Das ist ein Muster des Kunstrasens, der am Sportplatz des TuS Westfalia Wethmar entstehen soll. TuS-Geschäftsführer Stephan Polplatz und der Vorsitzende Martin Hane vom Förderverein (5. + 4. v. l.) sahen sich mit der CDU Altlünen bei einem Ortstermin die Pläne an.

Bei einem Ortstermin der CDU-Ortsunion Altlünen auf dem Sportplatz am Cappenberger See stellte man fest, dass es vermutlich auch günstiger geht. Zum Beispiel könnte man die Zahl der Laufbahnen auf zwei oder drei reduzieren.

Um die Kosten für den neuen Kunstrasenplatz deutlich zu senken, planen Martin Hane, Vorsitzender des Fördervereins, und Geschäftsführer Stephan Polpatz ein hohe Eigenbeteiligung, indem zunächst ein Trägerverein gegründet wird. Da der Trägerverein vorsteuerabzugsberechtigt ist, könnte so die Umsatzsteuer, die mit 143.697 Euro kalkuliert wird, eingespart werden.

Verein nimmt ein Darlehen auf Mittels Aufnahme eines Darlehens will der Verein selbst einen Finanzierungsanteil in Höhe von 50.000 Euro übernehmen. Zudem wird der Verein Arbeiten wie Demontage, Pflastern und Pflanzen durch den Einsatz seiner Mitglieder selbst ausführen und spart so planmäßig weitere 46.103 Euro.

Wegen wachsender Mitgliederzahlen wird der Platz so hoch belastet sein, dass man ein zweiten kleinen Kunstrasenplatz mit einer Größe von 25 mal 15 Metern, der auch Beleuchtung erhalten soll, braucht. Das Kleinfeld plant die Westfalia am Südrand des Sportplatzes. Es kostet 25.000 Euro, die durch Eigenmittel des Vereins aufgebracht werden sollen.

Die Unterhaltungskosten sinken So will die Westfalia insgesamt 268.800 Euro einsparen. Ein großer Vorteil eines Kunstrasenplatzes: Die Kosten für die Unterhaltung sind spürbar geringer als bei Tennenplätzen. Auf diese Weise spart man 4760 Euro im Jahr.

Lesen Sie jetzt