Zwei Ur-Gesteine verlassen den BV Brambauer in Richtung Landesliga

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Drei Spieler verlassen Fußball-Bezirksligist BV Brambauer nach dieser Saison, verrät der künftige Coach Frank Bidar. Der Abgang von Torwart Jörg Lemke war schon bekannt - nun sind es auch die anderen Namen.

Brambauer

, 03.04.2020, 12:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zur kommenden Spielzeit übernimmt Frank Bidar das Traineramt bei Fußball-Bezirksligist BV Brambauer. Am Kader für die neue Saison bastelt der BVB bereits fleißig, auch erste Neuzugänge hatte der Klub bereits vorgestellt. Doch bislang war erst ein Abgang bekannt, der von Keeper Jörg Lemke zum Lüner SV. Doch zwei weitere Spieler verlassen Brambauer - es sind bekannte Gesichter.

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Verteidiger Timo Kollakowski und Allzweckwaffe Christoph „Ritschi“ Krziwanek verlassen den BVB und schließen sich Landesligist SuS Kaiserau an. Für Frank Bidar kommt das nicht unerwartet - die Wechsel waren bereits im Vorfeld abgesprochen worden. „Das ist keine Überraschung, das wurde ganz sauber vor circa zwei Monaten geklärt und auch offen damit umgegangen“, sagt Bidar.

Bei der Kaderzusammenstellung für die kommende Spielzeit hatten die Brambaueraner das bereits berücksichtigt. „Die beiden haben keine Rolle mehr in den Planungen gespielt“, so Bidar. „Es verlassen drei Mann den Kader. Das ist Jörg Lemke, der zum Lüner SV geht, und die anderen beiden gehen nach Kaiserau, aber ist schon seit zwei Monaten fix.“

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Der Kader für die kommende Saison fasse nach derzeitigem Stand 23 Akteure, zwei weitere sollen noch hinzukommen. „Wir haben uns auf allen Positionen so aufgestellt, dass wir doppelt besetzt sind und da letztendlich auch keine Schwierigkeiten haben werden“, sagt Bidar. „Wir sind eigentlich gut vorbereitet. Wir machen noch zwei Verpflichtungen fix und dann sind wir auf einem guten Weg.“

Sind in der kommenden Saison alle Kaiserauer: Der Sportliche Leiter Simon Erling, die beiden Neuzugänge Timo Kollakowski und Christoph Krziwanek sowie der Vorsitzende Eckart Stender (v.l.). Der Wechsel ist bereits seit zwei Monaten fix, nun folgte die Verkündung.

Sind in der kommenden Saison alle Kaiserauer: Der Sportliche Leiter Simon Erling, die beiden Neuzugänge Timo Kollakowski und Christoph Krziwanek sowie der Vorsitzende Eckart Stender (v.l.). Der Wechsel ist bereits seit zwei Monaten fix, nun folgte die Verkündung. © SuS Kaiserau

Simon Erling, ehemaliger Trainer von Westfalia Wethmar, ist seit Sommer 2019 Sportlicher Leiter beim SuS Kaiserau, der zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung wegen des Coronavirus auf dem Abstiegsrelegationsplatz der Landesliga steht. Kollakowski und Krziwanek kenne erschon länger aus dem Lüner Fußball, sagt er. „Ich hatte mit Timo in dem Zusammenhang auch schonmal Kontakt und hätte ihn damals gerne nach Wethmar geholt“, berichtet Erling. „Wir haben überlegt, wie wir uns für die neue Saison breiter aufstellen und verstärken können und die beiden erfüllen unser Anforderungsprofil.“

Das bedeutet konkret? „Timo ist ein Innenverteidiger mit einer sehr hohen Zweikampfstärke, der für seine Größe auch ein sehr gutes Tempo und eine sehr gute Wendigkeit hat“, lobt Erling den Abwehrspieler, der in der B-Jugend beim FC Schalke 04 und der A-Jugend bei RW Ahlen ausgebildet wurde. „Er hat einen sehr guten defensiven Kopfball und ist ein super Teamplayer, aber auch jemand, der vorweggehen und eine Führungsperson in der Viererkette sein kann.“

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Auch Christoph Krziwanek hat in der U19 RW Ahlens gespielt. „Ritschi hat die Riesenstärke, dass er unfassbar flexibel ist. Guardiola hätte gesagt: ein polyvalenter Spieler“, so Erling. „Er hat in den letzten Jahren wirklich jede Position gespielt außer Torhüter. Das Spiel, das ich mir im Scouting nochmal von ihm angeguckt habe, da hat er drei Positionen gespielt, und das auch wirklich gut. Er ist super flexibel und wird uns dadurch auch in der Qualität nach vorne bringen.“

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Doch nicht nur sportlich stimmt es. „Für uns war wichtig, dass neben der fußballerischen auch die menschliche Komponente stimmt, und das wurde in den Gesprächen deutlich. Wir freuen uns darauf, dass die beiden in der nächsten Saison bei uns spielen und hoffen, dass es bald wieder Normalität im Leben gibt und die schönste Nebensache der Welt bald wieder stattfinden kann.“

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