Zwei weitere Lüner Vereine profitieren vom NRW-Programm „Moderne Sportstätten 2022“

Fördermaßnahmen

24 Vereine aus Lünen haben sich für das NRW-Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ beworben. Nun wurden zwei weitere Sportclubs bekannt, die davon profitieren.

Lünen

, 20.08.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Lüner SV Tennis erhält eine Förderung für seine Anlage.

Der Lüner SV Tennis erhält eine Förderung für seine Anlage. © Günther Goldstein

Rund 1,1 Millionen Euro bekommen die Lüner Vereine vom Land Nordrhein-Westfalen für die Modernisierung ihrer Sportanlagen. Nun wurden zwei weitere Vereine bekannt, die sich über die Geldspritze aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ freuen können.

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So sind nun der Schützenverein Niederaden und der Lüner SV Tennis Teil des Finanzierungsprogramms. Wie die Staatskanzlei mitteilte, werden die Schützen eine Förderung in Höhe von 17.980 Euro erhalten. Damit soll der Schießstand modernisiert werden.

Konkret ist die Anschaffung und Montage von zehn modernen elektronischen Trefferaufnahmen als Ersatz für die 25 Jahre alten Seilzuganlagen geplant.

Der Lüner SV Tennis profitiert sogar in Höhe von 28.320 Euro. Gefördert wird die bauliche und energetische Modernisierung der Umkleidebereiche des Vereinsheims. Es geht um den Austausch der veralteten Heizungsanlage durch eine Heizung mit Brennwerttechnik, Erneuerung und Optimierung der Warmwasseraufbereitung und Sanierung der Dusch- und Umkleidebereiche für Frauen und Männer sowie den Einbau von wassersparenden Armaturen. Die Beleuchtung wird auf LED-Technik umgestellt.

Keine komplette Förderung

Insgesamt hatten sich im Vorfeld 24 Lüner Vereine um die Förderung beworben, bei der insgesamt 300 Millionen Euro für Sportclubs aus ganz NRW bereit stehen. Durch die Investitionsmaßnahmen sollen Modernisierungen und Sanierungen sowie Umbauarbeiten finanziert werden. Von diesen 24 Vereinen haben 12 die Zustimmung für eine Finanzierung bekommen. Die Förderhöhe wurde hierbei nach den Forderungen im Antrag errechnet. So bekommen die Vereine nicht 100 Prozent ihrer geforderten Förderung, sondern nur rund 50 bis 65 Prozent.

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Die Vereine, die leer ausgegangen sind, haben nun auch noch weiter die Chance, sich wieder zu bewerben. Insgesamt drei Ausschüttungsphasen wird es bis zum 1. Januar 2022 noch geben.

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