Amos Pieper und Arminia Bielefeld lassen gegen Nürnberg Punkte

Fußball

Nach der Corona-Pause ist der Zweitliga-Spitzenreiter zwar weiterhin ungeschlagen, wie ein Aufsteiger präsentierte sich der Nordkirchener Amos Pieper und sein Team aber wieder nicht.

von Nico Ebmeier

Nordkirchen

, 06.06.2020, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arminia Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus

Arminia Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus © dpa

So richtig scheint Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld nach der Corona-Pause noch nicht wieder in der Liga angekommen zu sein. Gegen den akut abstiegsgefährdeten 1. FC Nürnberg verlor der DSC am Samstag wieder Punkte im Kampf um die Bundesliga. Auch der Nordkirchener Amos Pieper ist noch nicht in seiner Vor-Corona-Form.

Zum dritten Mal in den letzten vier Spielen verspielte der Spitzenreiter nun schon eine 1:0-Führung. Zwar blieben die Arminen um Amos Pieper weiter mit einigen Punkten Abstand auf Relegationsplatz drei ganz oben in der Tabelle - die Hoffnung auf einen souveränen und ungefährdeten Aufstieg schwindet aber langsam.

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Am Samstagmittag hatte zwar Lebensgarantie Fabian Klos den DSC früh in Front gebracht (14.), doch noch vor der Pause glich Patrick Erras (43.) für Nürnberg aus. Der gebürtige Nordkirchener Amos Pieper machte ein unauffälliges Spiel, wirkte aber in der zweiten Halbzeit oft nervöser als sonst. Besonders häufig wackelte der Innenverteidiger bei langen Abschlägen des Gäste-Schlussmanns Mathenia und hätte beinahe auch einen Gegentreffer auf seine Kappe nehmen müssen.

Nach einem Abstimmungsfehler zwischen Pieper und Arminia-Torwart Stefan Ortega-Moreno hatte der Nürnberger Robin Hack schon das leere Tor vor Augen. In letzter Not konnte aber DSC-Zehner Marcel Hartel noch retten.

Mit einem hart erkämpften Punkt im Gepäck wartet die Arminia nun die Ergebnisse der Konkurrenten aus Stuttgart, Heidenheim (beide Sonntag) und Hamburg (Montag) ab und könnte dann mit drei - eventuell reichen auch zwei - Siegen in der kommenden „englischen Woche“ den Bundesliga-Aufstieg perfekt machen.

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