Dustin Willms will die 3. Liga aufmischen: Zweistellige Toranzahl ist das Ziel

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Im Sommer wechselte der Südkirchener Fußballprofi Dustin Willms zum FSV Zwickau in die 3. Liga. Er hat einiges vor - trotz einiger Defizite, die er aufholen musste.

Südkirchen

, 18.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Sommer wagte Dustin Willms (21) den Sprung aus der Fußball-Regionalliga in die 3. Liga zum FSV Zwickau. Der gebürtige Südkirchener spricht im Interview über Zwickau, seine Ziele und den Saisonstart.

Wie gut haben Sie sich inzwischen in Zwickau eingelebt?

Wir hatten viel Training, da habe ich noch nicht ganz so viel gesehen von der Stadt. Zum Essen sind wir aber ein paar Mal in der Stadt gewesen. Wir sind an den wenigen freien Tagen auch schon nach Leipzig und Dresden gefahren.

Mit welcher Zielsetzung gehen Sie in die Saison?

Wir wollen so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und wollen es besser als letzte Saison machen (Zwickau schaffte als 16. knapp den Klassenerhalt, Anm. d. Red.).

Was wollen Sie persönlich erreichen?

Ich will viel spielen, viele Tore machen und mich vor allem weiterentwickeln. Eine Zielsetzung, wie viele Tore ich machen will, habe ich mir nicht gesetzt, aber zweistellig zu treffen wäre super.

Vor einigen Wochen haben Sie gesagt, dass Sie sich in allem steigern müssen. Wie gut ist Ihnen das bislang gelungen?

Das ist mir sehr gut gelungen. In den ersten zwei Wochen hatte ich Schwierigkeiten, aber das habe ich danach in Griff bekommen. Daher bin ich auch optimistisch, dass ich Samstag eine Rolle spiele - vielleicht sogar in der Startelf.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, die Sie ausspielen können?

Auf jeden Fall in meiner Schnelligkeit und der Athletik. Wenn ich auf etwas unbeweglichere, langsamere Spieler treffe, kann ich das ausspielen.

Wo müssen Sie noch etwas aufholen?

(Zögert) Ich denke, dass ich Erfahrung sammeln muss, manchmal fehlt hier und da noch die Cleverness. Das wird aber mit der Zeit kommen. Ich denke, dass ich nicht weit weg bin von der Mannschaft. Man kann immer an sich arbeiten.

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Wie sehr fehlen Ihnen die Zuschauer?

In Zwickau sind ja bis 3500 Zuschauer zugelassen. Vergangenes Jahr bei Düsseldorf II waren vielleicht 500, 600 am Platz. Da sind 3500 gar nicht so schlecht und deswegen freue ich mich dadrauf. Vielleicht können ja bald noch mehr kommen. Generell spiele ich besser vor Zuschauern und es macht mir mehr Spaß.

Was ist zum Auftakt für Sie und FSV Zwickau gegen Unterhaching drin?

Ich hoffe natürlich auf einen Sieg. Das wäre perfekt zum Saisonstart. Mit dieser Devise wollen wir es auch angehen.

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