Entwarnung beim FC Nordkirchen: Spieler ist doch nicht schwerer verletzt

Fußball

Die Bilder am Sonntag ließen Schlimmes vermuten: Ein Spieler des FC Nordkirchen musste lange behandelt werden. Der FCN fürchtete eine schwere Verletzung. Jetzt gibt es Entwarnung.

Nordkirchen

, 14.10.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Daniel Krüger musste zwar vom Platz, könnte aber schon bald wieder zurückkehren.

Daniel Krüger musste zwar vom Platz, könnte aber schon bald wieder zurückkehren. © Nico Ebmeier

Das Gastspiel des FC Nordkirchen bei Blau Gelb Schwerin in der Bezirksliga am Sonntag bot fast alles, was in einem Fußballspiel möglich ist: Tore, eine zehnminütige Nachspielzeit, in der der Ausgleich fiel, eine Rudelbildung - und leider auch die Verletzung von Daniel Krüger.

Jetzt lesen

Der Stürmer war während des Spiels zu Boden gegangen, als der Castroper Torwart Cedric Niemeyer versucht hatte, den Ball aus dem Strafraum zu fausten. Bei dieser Aktion traf er auch Krüger am Kopf, der minutenlang behandelt werden und schließlich das Feld verlassen musste.

Daniel Krüger hat wohl keine Gehirnerschütterung davongetragen

Jetzt gibt es aber Entwarnung. Die Verletzung stellte sich nicht als schwerwiegend heraus. Die Befürchtung, Krüger könnte eine Gehirnerschütterung davongetragen haben, bewahrheitete sich nicht. „Es ist alles okay, er hat nicht Schlimmes davongetragen“, sagte FCN-Trainer Mario Plechaty.

Damit hatten die Nordkirchener Verantwortlichen bereits am Sonntag gerechnet. „Kopfverletzungen sind aber immer gefährlich“, so Plechaty. „Die Gesundheit geht vor, da wollten wir den sicheren Weg gehen.“

FC Nordkirchen ist erleichtert

Für den FC Nordkirchen ist die Nachricht, dass Krüger wohl schon am Wochenende wieder im Heimspiel gegen den FC Castrop-Rauxel stürmen kann, eine große Erleichterung. Der FCN hat seit Wochen Personalprobleme und teilweise improvisieren, wenn es um die Aufstellung geht. Wichtiger aber ist, dass es Daniel Krüger gut geht. „Fußball ist da nur Nebensache“, sagte Plechaty.

Lesen Sie jetzt