Jaqueline Lücke und Sarah Beck schießen die SG Selm/Südkirchen zur Herbstmeisterschaft

Frauenfußball

Der SG Selm/Südkirchen schlägt Senden mit 3:0 und geht als Tabellenführer mit sechs Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz in die Rückrunde.

Selm, Südkirchen

, 18.11.2019, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jaqueline Lücke und Sarah Beck schießen die SG Selm/Südkirchen zur Herbstmeisterschaft

Jaqueline Lücke, hier ebenfalls in einem Spiel gegen Senden, traf zum 1:0 und 3:0. © Weitzel (A)

Die Fußballerinnen der SG Selm/Südkirchen sind Herbstmeister in der Kreisliga B Münster. Nach der Hälfte aller Spiele befinden sich Spielerinnen um ihren Coach Marc Wenge auf Platz eins in der Tabelle - und zu einem Nichtaufstiegsplatz hat die SG auch schon einen ordentlichen Puffer.

„Wir können uns nichts davon kaufen, aber schön ist es trotzdem“, sagte Marc Wenge über den inoffiziellen Titel. Aus 13 Spielen holte die SG zwölf Siege. Eine Niederlage steht auf der Gegenseite. Doch 36 Punkte sind mehr, als sich die Spielgemeinschaft erhofft hatte. Zum Vergleich: Die zwölf Siege, die die SG bislang gesammelt hat, hatte sie im Vorjahr erst am Saisonende auf dem Konto. „Die Herbstmeisterschaft war eigentlich nie ein Thema bei uns“, sagte Wenge.

Wenge fehlte beim 3:0-Sieg der SG Selm/Südkirchen gegen Senden

Sonntag musste es die SG ohne ihren Coach richten: Der war privat verhindert und konnte deshalb nicht am Kunstrasenplatz in Selm erscheinen. Doch auch ohne Wenge lief es. Jaqueline Lücke traf doppelt (28., 90.), dazwischen war auch Sarah Beck erfolgreich (70.). Der Endstand: Mit 3:0 gewann die SG Selm/Südkirchen gegen den VfL Senden II (10.).

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Dabei war Senden eine Woche zuvor noch dafür verantwortlich, dass Selms Verfolger Tus Ascheberg stolperte. Senden gewann mit 1:0 und sorgte dafür, dass Selm/Südkirchen die alleinige Tabellenführung dank eines 3:2-Sieges in Albachten übernahm. Drei Punkte trennen die SG von Ascheberg auf Platz zwei. Sechs Zähler sind es sogar schon zum Drittplatzierten, der DJK BW Greven. Am Saisonende wird es zwei Aufsteiger in die A-Liga geben.

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