Pokalabend: Vinnums Gegner hält die Westfalia für einen „machbaren“ Gegner

Fußball

Ist in der dritten Pokalrunde Endstation? Vielleicht noch nicht, denn Vinnum gastiert bei einem klassengleichen Gegner. Der hält die Westfalia übrigens für schlagbar.

Vinnum

von Christopher Baczyk

, 22.09.2020, 16:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Giuliano Buccini (l.) fährt mit Westfalia Vinnum am Mittwoch zum TuS Sythen.

Giuliano Buccini (l.) fährt mit Westfalia Vinnum am Mittwoch zum TuS Sythen. © Jura Weitzel

In der Offensive von Fußball-Kreisligist Westfalia Vinnum hakt es noch. Nach drei Ligaspielen hat das Team von Trainer Michael Nachtigall erst zwei Tore geschossen und fünf kassiert. Co-Trainer Giuliano Buccini sieht die Probleme im Umschaltspiel und im Gegenpressing: „Wenn wir den Ball im Angriff verlieren, schalten wir nicht schnell genug ins Gegenpressing und können so keine hohen Ballgewinne erzwingen. Wenn wir dann den Ball gewinnen, müssen wir schneller umschalten, damit der Gegner keine Zeit hat, um sich zu sortieren.“ Schon am Mittwoch (19.30 Uhr) im Pokalspiel gegen den TuS Sythen auf dem Kunstrasenplatz am Brinkweg in Haltern-Sythen soll das besser werden.

Westfalia Vinnum guckt auf sich und nicht auf den Gegner

Neben der Offensive wird es aber auch auf eine konzentrierte Defensivleistung ankommen. Sythens Topstürmer Sebastian Hochaus hat in den drei Ligaspielen bereits sieben Mal getroffen.

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Giuliano Buccini möchte aber nicht so viel auf den Gegner, der in der parallelen Kreisliga A1 Recklinghausen spielt, gucken und beruft sich auf die Stärken seines Teams: „Ich habe mich mit dem Gegner ehrlich gesagt gar nicht so beschäftigt. Wir werden mit unserer kompakten Viererkette und einem kompakten Zentrum versuchen, Sythens Stürmer zu verteidigen.“

Im Achtelfinale wartet ein großes Kaliber auf Vinnum

Mit einem Sieg kann Vinnum in das Achtelfinale einziehen. Buccini denkt aber schon an das Ligaspiel am Sonntag: „Das Spiel gegen den A-Ligisten Sythen ist eine gute Vorbereitung für das Ligaspiel am Sonntag gegen SV Borussia Ahsen. Da können wir nochmal das ein oder andere ausprobieren. Wir wollen aber natürlich trotzdem eine Runde weiterkommen.“

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So wie es aussieht, kann Trainer Michael Nachtigall wieder auf mehr Personal zurückgreifen. „Bislang sieht es personell für uns gut aus“, sagt der Co-Trainer Giuliano Buccini. Im Achtelfinale wartet übrigens der Landesligist SG Borken.

Halterns Trainer hält Westfalia Vinnum für machbar

Aber auch Sythen gibt sich optimistisch. „Das müsste für uns machbar sein“, sagt Sythens Trainer Dennis Schulz und geht dann sogar noch einen Schritt weiter: „Ich erwarte, dass wir da weiterkommen.“ Der Sythener hat allen Grund, selbstbewusst zu sein. Der 4:1-Sieg gegen den ETuS Haltern hat erneut gezeigt, wie torgefährlich der TuS auch nach dem Aufstieg ist. Nun kehren sogar noch zwei weitere Offensivspieler zurück.

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„Wir werden ein bisschen durchtauschen“, kündigt Dennis Schulz an. Spieler, die zuletzt nicht so viel zum Einsatz kamen, sollen sich gegen Vinnum beweisen können. Neben Stürmer Marvin Polczinski, der länger ausfällt, müssen die Sythener noch auf Torben Spyra, Tim Pöter und Keita Sadio verzichten.

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