SV Südkirchens Volleyball-Damen steigen in die Bezirksliga auf

Volleyball

Nachdem bekannt wurde, dass der Volleyballverband die Saison vorzeitig beendet und seine Regelung für Auf- und Abstieg bekannt gab, steht fest: Die Damen des SV Südkirchen steigen auf.

von Hendrik Skirde

Nordkirchen

, 04.04.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bezirksliga, wir kommen! Der SV Südkirchen ist als Tabellenführer nach dem Saisonabbruch in die Bezirksliga aufgestiegen.

Bezirksliga, wir kommen! Der SV Südkirchen ist als Tabellenführer nach dem Saisonabbruch in die Bezirksliga aufgestiegen. © Jura Weitzel

Die Volleyball-Saison ist vorzeitig beendet. Das entschied der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) am Dienstag bei einer Videokonferenz. Meister wird es keine geben, es wurden aber Sonderregelungen für die Auf- und Abstiegsszenarien sowie für die nächste Saison beschlossen.

Der WVV entschied, dass für Mannschaften, die rechnerisch nicht mehr von dem ersten Platz zu stoßen ist oder sicher abgestiegen ist, die normale Auf- und Abstiegsregelung bestehen bleibt. Für Mannschaften bis zum dritten Platz der aktuellen Tabelle, die rechnerisch noch eine Chance auf den Aufstieg gehabt hätten, besteht die Möglichkeit, einen Ligaaufstieg bis zum 19. April zu beantragen.

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Auch dem SV Südkirchen wurde diese Möglichkeit angeboten. „Wir werden das Angebot auf jeden Fall annehmen, wenn nicht jetzt wann dann? Zu 80 Prozent waren wir ja schon Meister beziehungsweise aufgestiegen“, sagte Trainer Wolfgang Uhlenbrock, der vor zwei Jahren erst in die Bezirksklasse mit seiner Mannschaft aufgestiegen ist. Südkirchen steht nach dem Ende der Saison auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksklasse 28 und hätte lediglich durch eine 1:3- oder 0:3-Niederlage gegen Senden den direkten Aufstiegsplatz nicht sicher gehabt.

SV Südkirchen plant eine Aufstiegsparty - aber erst nach Corona

Eine Aufstiegsfeier wird es nach der Corona-Krise auch noch geben. „Es ist nicht so, wie wir uns das gedacht haben, gerade das Spiel gegen Senden sollte ein Highlight werden. Aber der Aufstieg ist da und das Endergebnis ist das Gleiche“, so Uhlenbrock.

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Der Trainer fand die Entscheidung vernünftig und sinnvoll: „Es ist schon ganz gut, dass jetzt ein Schlussstrich gezogen wurde und man nun weiß, wie es weitergeht.“

Uhlenbrock geht davon aus, dass seine Mannschaft in der kommenden Saison in der Bezirksliga 13 spielen wird.

Es sei wahrscheinlich, dass Aplerbeck und vielleicht auch Senden ihre Aufstiegsangebote wahrnehmen und die Bezirksliga dann möglicherweise mit 12 Mannschaften in die kommende Saison geht. Das würde heißen, dass es in der kommenden Saison vier Absteiger geben wird. Die Devise von Uhlenbrock lautet also: Klassenerhalt schaffen.

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