Beim Testspiel des SuS Olfen schafften es manch ein Spieler nicht in den Kader

hzFußball: Vorbereitung

Auch beim Testspiel gegen die Sportfreunde Stuckenbusch schafften es manche Spieler beim SuS Olfen nicht in den Kader, aufgrund von zu vielen aktiven Spieler – der Konkurrenzkampf lebt.

von Hendrik Skirde

Olfen

, 14.07.2019, 20:59 Uhr / Lesedauer: 2 min


Beim SuS Olfen tobt der Konkurrenzkampf vor dem Saisonstart. „Wir haben über 20 Mann, die hängen sich alle rein. Natürlich ist der Konkurrenzkampf da groß, aber unsere Bezirksliga ist auch eine starke Nummer“, sagte SuS-Trainer Michael Krajczy nach dem Testspiel gegen Stuckenbusch.

„Konkurrenzkampf belebt das Geschäft“

Jan Stember, der vom PSV Bork wieder zum SuS gekommen ist, stand die ersten 45 Minuten im Tor und auch ihm ist der Konkurrenzkampf bewusst. „Auf der Torhüterposition sind wir zwei Torhüter. Ich gehe davon aus, dass Andre Milewzyk den Vorsprung hat, da Andre auch schon in der letzten Saison hier war“, sagte der Neuzugang. Er wolle sich natürlich trotzdem rankämpfen und die Chance nutzen, wenn er sie erhalte.

Im Testspiel zeigte Stember jedoch zu selten sein Potenzial. In den ersten 45 Minuten fing er sich drei Gegentreffer ein, von denen einer definitiv auf seine Kappe ging. „Es war ein bisschen ungewohnt. Ich kann auf keinen Fall von einer guten Leistung reden, aber zum Glück war es nur ein Testspiel“, sagte Stember.

„Ansonsten sind wir auf jeder Position zwei- bis dreimal besetzt, da ist der Konkurrenzkampf natürlich groß. Der Konkurrenzkampf belebt aber das Geschäft. Von daher kann das nur gut für uns sein“, sagte der Keeper über die große Anzahl an Spielern, die in der Mannschaft sind.

„Defensive verbessern“

Der zweite von drei Neuzugängen, der vom PSV zum SuS kam – Darius Brüggemann – sah die Leistung nach der 3:6 (3:3)-Niederlage kritisch. „Es ist natürlich ausbaufähig. Die Gegentore waren vermeidbar und sind zum Beispiel durch Stellungsfehler zustande gekommen. Unsere Defensive müssen wir auf jeden Fall verbessern“, sagte Brüggemann. Dennoch sei er optimistisch, dass die fehlende Abstimmung bis zum Saisonbeginn da ist.

Für ihn bringt der große Konkurrenzkampf ausschließlich Positives mit sich. „Alle sind heiß auf einen Stammplatz. Jeder will natürlich unter die ersten Elf kommen“, sagte der ehemalige Kapitän des PSV. Seine eigenen Chancen schätzt der 22-Jährige ganz gut ein. „Natürlich möchte ich auch in der ersten Elf stehen, ich sehe meine Chancen da nicht ganz aussichtslos. Trotzdem muss ich 100 Prozent geben, um einen Startelfplatz zu bekommen“, gibt sich der junge Defensivspieler optimistisch.

Keine Startplatzgarantie

Ein paar Spieler seien zwar gesetzt, dennoch sollte keiner von einer Startplatzgarantie ausgehen. „Da muss jeder über seine Grenzen gehen, um einen Startelfplatz zu bekommen“, sagte der Trainer.

Im Spiel gegen Stuckenbusch konnten sich nicht all zu viele Spieler empfehlen. Dafür sei der Zeitpunkt der Vorbereitung aber auch noch zu früh, so Krajczy.

Bei der Niederlage hielt der SuS eine gute Stunde mit, doch schaffte es das Team von Michael Krajczy es nicht, die Leistung bis zur 90. Minuten konstant abzurufen. „Wenn wir es schaffen, bis zur 90. so zu spielen, wie wir es in der ersten Stunde gemacht haben, dann bin ich zufrieden“, sagte der Trainer. Für Olfen geht es am Dienstag gegen den SV Herbern.

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