Die Volleyballerinnen des SuS Olfen gegen TV Jahn Dortmund: „Das war damals der Wahnsinn“

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In der Relegation im Mai begegneten sich beide Mannschaften schon einmal. Damals mit dem besseren Ende für den SuS Olfen. Für eine Spielerin war die Partie damals besonders emotional.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 26.09.2019, 16:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Ball flog noch durch die Luft, der Schiedsrichter pfiff und gab einen Punkt für die Olfener Landesliga-Volleyballerinnen, der Jubel kannte keine Grenzen. So endete am 10. Mai das Relegationsspiel zwischen dem SuS und dem TV Jahn Dortmund. Für den Aufstieg hatte es damals dennoch nicht gereicht. Nun kommt es am Sonntag (11.15 Uhr, Seekante, Dortmund) zum Wiedersehen.

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TV Jahn Dortmund - SuS Olfen

Speziell Jana Köhler nahm das Spiel damals besonders mit. Nach Spielschluss stand sie in Tränen aufgelöst in der Halle. „Es war einfach extrem emotional für mich. Überall diese ganzen Zuschauer, diese mega Unterstützung.

Die Volleyballerinnen des SuS Olfen gegen TV Jahn Dortmund: „Das war damals der Wahnsinn“

Jana Köhler erinnert sich gut an das letzte Aufeinandertreffen mit dem TV Jahn Dortmund. © Reith

Das war der Wahnsinn“, erinnert sich die Trainertochter zurück. Sie sei generell immer sehr aufgeregt, so auch vor dem Wiedersehen am Sonntag: „Ich bin vor dem jedem Spiel angespannt, aber ich freue mich darauf.

Letztendlich ist es aber ein ganz normales Ligaspiel.“ Auch Trainer Dietmar Köhler erinnert sich gerne an das letzte Aufeinandertreffen zurück: „Es war von uns ein wahres Bombenspiel, wir haben super gut gespielt.“ Nun geht es aber um die Liga und nicht um den Aufstieg. Das liegt daran, dass der TV Jahn nach dem verpassten Aufstieg in die Olfener Staffel versetzt worden ist.

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Auf die Leistung der vergangenen Woche kann der SuS allerdings nicht wirklich aufbauen. „Wir müssen uns dringend steigern. Das war in der Vorwoche noch nicht genug“, erkennt Dietmar Köhler an. Auch seine Tochter war trotz des 3:1-Sieges über den TV Hörde II unzufrieden: „Das war in der vergangenen Woche wirklich keine gute Leistung. Damit holen wir gegen Dortmund keinen Punkt.“ Der TV Jahn gewann ebenfalls seine erste Partie mit 3:1.

Dietmar Köhler: „Kann den Plan über den Haufen werfen“

Irgendwelche taktischen Kniffe will Köhler aus dem letzten Aufeinandertreffen nicht mitnehmen. „Wir spielen in einer anderen Halle und eventuell stehen ein paar andere Mädels bei Dortmund auf dem Feld. Alles, was ich mir jetzt ausdenke, kann ich sofort zu Spielbeginn über den Haufen werfen“, sagt der Coach.

Am Sonntag fehlt auf jeden Fall Laura van Dunderen. Maria Lütkenhaus hat in der Schule unter der Woche einen Ball ins Gesicht bekommen und leidet unter Prellungen. Kerstin Zierens Einsatz ist noch ungewiss.

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