Diese Maschinen schießen Olfens Dritte in die Kreisliga C

Fußball-Kreisliga D

Der SuS Olfen III steigt nach dem zweiten Relegationsspiel doch noch auf. Nach einem Jahr ist Schluss mit Kreisliga D.

Olfen

, 06.06.2019, 15:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Diese Maschinen schießen Olfens Dritte in die Kreisliga C

Der SuS Olfen III feiert den Aufstieg in die Kreisliga C. © SuS Olfen

Die Fußballer des SuS Olfen III sind doch noch in die Kreisliga C aufgestiegen. Dabei sah es erst gar nicht gut aus. Nachdem die Olfener das erste Relegationsspiel gegen den TSV Ahaus vor einer Woche verloren hatten und dann der 1. FC Oldenburg Ahaus II mit einem Sieg über den TSV Ahaus Schützenhilfe geleistet und so die Chancen auf den Olfener Gruppensieg am Leben gehalten hatte, musste am Mittwochabend im Heimspiel ein Sieg für Olfen rausspringen. Dass dieser am Ende mit 3:1 deutlich ausfiel, beseitigte alle Zweifel und verhinderte sogar mögliche Einsprüche.

Trainer Thorsten Rosenberger, der nach über 30 Jahren als Spieler und Trainer abtritt, erklärte, dass der SuS „dank einer ganz starken ersten Halbzeit frühzeitig die Weichen gestellt hat.“ Zwei Treffer durch Noah Brüggenthies (20., 39.) und das Tor durch Jannik Latomski sorgten dafür, dass auch Patrick Matthias‘ Anschlusstreffer zum 1:3 nicht mehr entscheidenden Einfluss nahm. „Bei besserer Chancenverwertung steht es zur Halbzeit mindestens 6:0. Mehr als den Ehrentreffer der Oldenburger haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr zugelassen“, sagte Rosenberger.

Der Kreis Ahaus/Coesfeld hatte zuvor mit einem Schreiben an die Vereine eigentlich Klarheit über die Aufstiegsregelung und Konstellation schaffen wollen, dabei aber mehr Unklarheiten verursacht, als ihm lieb sein dürfte. Denn der Kreis hatte geschrieben, dass Olfen mit einem 1:0-Sieg aufgestiegen wäre, obwohl das Torverhältnis der Olfener schlechter (2:2) als dass der Oldenburger (3:2) gewesen wäre. Die Begründung: Bei Punktgleichheit zählt der direkte Vergleich. Nicht berücksichtigt hatten die Kreisvertreter dabei, dass der TSV Ahaus auch drei Punkte hat und in einen Dreiervergleich hätten einfließen sollen. Oldenburg Ahaus hätte dann vor die Spruchkammer ziehen können und nach Einschätzung der Redaktion gute Aussichten gehabt. Mit einem Olfener Zwei-Tore-Sieg war Olfens Sieg nicht mehr anfechtbar.

Am 29. Juni soll auf dem Balkon des SuS Olfen an der Hoddenstraße die offizielle Meisterehrung folgen, teilte Rosenberger mit.

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