Gordon Zyla: „Wir pendeln uns im Mittelfeld ein“

hzFußball-Bezirksliga

Olfens Sechser ist mit der bisherigen Saison zufrieden, obwohl er selbst drei Mal rotgesperrt zuschauen musste. Er fordert vor dem Spiel in Hoxfeld, die Organisation zu behalten.

Olfen

, 04.10.2019, 12:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gordon Zyla kann von seiner Wohnung aus auf das Stadion von Viktoria Resse in Gelsenkirchen blicken. Mit Resse spielte er vor fünf Jahren schon einmal in der Bezirksliga 11. Am Ende der Saison stieg der Klub in die Landesliga auf, wo er nach einem Westfalenliga-Jahr wieder angekommen ist. Dass nun sogar der Abstieg seines alten Vereins in die Bezirksliga droht, schmerzt dem 31-jährigen Mittelfeldspieler, der mittlerweile für den Fußball-Bezirksligisten SuS Olfen die Schuhe schnürt.

Am Dienstag hatte der SuS Olfen über die 2:3-Niederlage gegen Merfeld gesprochen, „ziemlich ausführlich sogar“, wie Zyla verriet. Der SuS hatte eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben. „So ein Ding solltest du nach Hause bringen. Man darf aber nicht vergessen“, mahnte Zyla, „dass wir ein Aufsteiger sind. Aus unserer Sicht spielen wir eine gute Saison und haben seit Spieltag eins nichts mit dem Abstieg zu tun. Wir pendeln uns im Mittelfeld ein.“

Gordon Zyla blickt nach vorne

Aber Zyla ist einer, der nach vorne blickt: „Es wird ein wegweisendes Spiel für uns“, sagte der Sechser über das Auswärtsspiel gegen den RC Borken-Hoxfeld am Sonntag. „Wir haben 70 Minuten gegen Merfeld gut gespielt. Dann haben wir die Organisation verloren, vielleicht weil wir zu viel wollten und auf das dritte Tor gegangen sind“, sagt Zyla.

An ihm wird es auch liegen, die Ordnung im Olfener Spiel aufrecht zu halten. Darin sind sich alle einig. „Wir sind ein Aufsteiger, der den Gegner nicht 90 Minuten an die Wand spielen kann“, sagt sein Trainer Michael Krajczy. Aber 90 Minuten Kontrolle, wie auch Co-Trainer und Innenverteidiger Matthias Potthoff unter der Woche forderte, sollte der SuS schon möglichst erreichen.

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Das war zuletzt nicht der Fall. Weder in Lippramsdorf - wo Olfen etwas glücklich, aber dennoch nicht unverdient, mit einem 1:0-Sieg den Platz verließ - noch gegen Merfeld. „Beide Spiele waren sich ziemlich ähnlich. Die letzten 20 Minuten sind einfach hektisch geworden“, so Zyla.

Dass er wieder auf dem Platz stehen darf nach seiner Roten Karte in der 89. Minute am dritten Spieltag, darüber ist er froh. Drei Spiele Sperre gab es damals für Zyla: „Gegen Ende der Sperre wurde es immer schwieriger, zuzugucken. Ich habe mich doch danach gesehnt, wieder zu spielen.“

Gordon Zyla: „Wir pendeln uns im Mittelfeld ein“

Gordon Zyla war gegen Nordkirchen letztmalig gesperrt. Etwas nervös kaute er auf seinem Smartphone herum. © Sebastian Reith

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