Handballer Dominik Lange: „Es ist alles wie vorher, nur eben mit einem Ring am Finger“

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SuS-Olfen-Spieler Dominik Winkler trägt nach der Hochzeit mit seiner Freundin den Nachnamen „Lange“. Auch in sportlicher Hinsicht könnte es für den Handballer noch Veränderungen geben.

von Leonie Freynhofer

Olfen

, 05.12.2019, 21:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die Handballer des SuS Olfen gab es in den vergangenen acht Jahre in der ersten Mannschaft immer nur den starken Kreisläufer Dominik Winkler. Seit der 27-Jährige aber mit seiner Freundin Kirsten Lange im Mai 2019 vor den Traualtar geschritten ist, fällt nur noch der Name Dominik Lange.

Beim Training haben seine Teamkollegen aber keine Probleme mit dieser Veränderung. „Wir nennen uns sowieso immer nur mit Vorname“, erklärt der Handballer. Die Entscheidung für „Lange“ und gegen „Winkler“ war ganz freiwillig. Schlussendlich hat er sich aber doch für den Nachnamen seiner Frau entschieden, da dieser in der Region rund um Bork, wo er mit ihr auf dem elterlichen Hof lebt, sehr bekannt ist.

Auf dem Handballfeld kennengelernt

Vier Jahre kannte sich das Paar bereits, bevor sie im Mai den großen Schritt gewagt haben. Beim Handball begegneten sie sich die beiden zum ersten Mal. Denn nicht nur Dominik Lange, auch seine jetzige Frau ist dem Handball verfallen und spielte damals noch in der Damenmannschaft des SuS Olfen.

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Heute taucht sie nicht mehr als aktive Spielerin in den Hallen der Region auf, sondern feuert ihren Mann von der Seitenlinie an. „Sie ist beruflich oft an Samstagen unterwegs. Aber wenn sie es frei hat, kommt sie immer zu meinen Spielen“, erzählt Lange.

Trotz der gemeinsamen Liebe zum Handball ist der Sport bei ihnen zuhause nicht das Hauptthema. Über Spiele und Training wird zwar gesprochen, aber nicht ellenlang diskutiert und Schwächen und Stärken der Mannschaft besprochen.

Der Erste in der jungen Mannschaft des SuS Olfen war er aber nicht, der geheiratet hat. „Da gab es schon genug andere vor mir.“ Seine Handballkollegen durften natürlich auch nicht fehlen bei seinem großen Tag. Da er mit seiner Frau relativ klein geheiratet hat, tauchte die Mannschaft aber erst auf der „After-Wedding-Party“ auf.

Noch keine Aufstiegsgedanken im Kopf

Viel geändert hat sie für den 27-Jährigen mit der Hochzeit nicht, nur ein bisschen mehr Papierkram gibt es seit Mai. „Es ist alles wie vorher, nur eben mit einem Ring am Finger.“

In sportlicher Hinsicht könnten sich für den Handballer jedoch eine größere Veränderung ankündigen. Denn der SuS Olfen steht mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. An einen Aufstieg denkt Lange bisher aber noch nicht: „Wir haben zwar eine gute Saison, sind aber noch nicht sicher.“

Für ihn fehlt noch die Konstanz in den Spielen, einige Partien hätten sie nur mit viel Glück gewonnen. „Oben sieht es sehr eng aus, da können wir jedes Spiel gegen die obere Tabellenhälfte auch verlieren“, resümiert er. Das wüsste auch die Mannschaft, die noch eine Schüppe drauf legen muss, um sich mit Aufstiegsgedanken zu beschäftigen.

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