Jupp Ovelhey vom SuS Olfen hält sich vor Derby gegen Union Lüdinghausen bedeckt

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Am Sonntag kommt es mit dem Derby zwischen SuS Olfen und Union Lüdinghausen zum ersten Höhepunkt in der Fußball-Bezirksliga. SuS-Trainer Jupp Ovelhey lässt sich nicht in die Karten schauen.

Olfen

, 05.09.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jupp Ovelhey scheut den Blick in die Glaskugel. Oder er will sich selbst nicht in die Karten schauen lassen. Ganz klar ist das beim Trainer des Fußball-Bezirksligisten SuS Olfen nicht.

Deswegen gibt Ovelhey auch keine Tendenz ab. Die sei erst „nach fünf, sechs Spielen zu sehen“. Allerdings sieht Ovelhey den FC Nordkirchen als einen der Liga-Favoriten an. „Die haben sich enorm verstärkt.“

Ovelhey hält sich gegen Union Lüdinghausen bedeckt

Bevor aber das Nachbarschaftsduell mit Nordkirchen kommt, steht das Lokalderby gegen Union Lüdinghausen (Sonntag, 15.30 Uhr) an. Auch zum Gegner hält sich Ovelhey bedeckt, verrät nur: „Es wird ein schwieriges Spiel.“

Das Ergebnis eines Derbys mit hoher Anspannung vorherzusagen, sei kaum möglich, so Ovelhey, meint aber auch: „Wenn wir umsetzen, was wir im Training gemacht haben, bin ich aber guter Dinge, das Spiel gegen Lüdinghausen zu gewinnen.“

SuS Olfen will den Klassenerhalt möglichst früh schaffen

Dieses zu gewinnen, wäre der erste Schritt Richtung Klassenerhalt, dem ausgemachten Ziel des SuS. In der vergangenen Saison kämpften die Olfener lange um den Verbleib in der Bezirksliga. In dieser Spielzeit soll dieser möglichst früh eingetütet werden.

Dabei vertrauen die SuS-Verantwortlichen auf einen Kader, der sich gegenüber der Vorsaison verändert hat. Fast ein Drittel der Spieler ist neu. „Wir haben eine gute Mischung dazubekommen“, meint Ovelhey über seine insgesamt junge Truppe. Auch wenn es eine Reihe neuer Gesichter gibt, der Stamm aus der Vorsaison ist erhalten geblieben.

Olfen plagen Personalprobleme

Vor dem Duell mit Lüdinghausen plagen den SuS einige Personalprobleme: Matthias Böttcher, der spielende Co-Trainer Matthias Potthoff, Jannik Vieting, Jan Stember und Kevin Schäper werden gegen Union nicht mitwirken können. „Ich frage aber keinen Zuschauer nach seiner Schuhgröße, so schlimm ist es noch nicht“, meint Ovelhey.

Immerhin hat die Mannschaft in der Vorbereitung eine gute Entwicklung genommen, wie Ovelhey betont: „Es gibt gravierende Unterschiede, seit wir wieder trainieren.“ Welche will der Trainer nicht verraten. Er zeigt seine Karten nicht.

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