KSC-Kanutin Jule Hake aus Olfen wird im Zweierkajak nur Siebte

Kanu-Weltmeisterschaften

Doppelsieg? Fehlanzeige! Nach dem furiosen Weltmeister-Titel am Freitag im Einerkajak, musste sich die Kanutin Jule Hake am Sonntag im Finale im Zweierkajak mit dem siebten Platz begnügen.

Olfen

, 04.08.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
KSC-Kanutin Jule Hake aus Olfen wird im Zweierkajak nur Siebte

Jule Hake musste sich am Sonntag zum Abschluss der U23-Weltmeisterschaften mit Platz sieben begnügen. © Patrick Schröer (A)

Das war nichts. Was im Vorlauf noch so gut geklappt hatte, bestätigte sich am Sonntagmittag im Finale in Rumänien nicht. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Katharina Koether hatte die Olfener Jule Hake, die für den KSC Lünen rudert, am Samstag den Vorlauf als bestes Duo abgeschlossen. Die beiden Deutschen erzielte eine Zeit von 1:54,694 Minute. Von dieser Zeit war das Duo im Finale allerdings deutlich entfernt.

Schon zu Beginn des Rennens zeigte sich, dass Hake dieses Mal kein Wörtchen um den Titel mitsprechen würde. Am Ende kam die KSC-Kanutin als Siebte ins Ziel – mit einer Zeit von 1:57,108 Minute. Damit war das deutsche Duo sogar 3,146 Sekunden langsamer als die siegreichen Ungarn.

Stephanie Herzig, Pressewartin beim KSC Lünen, versuchte, die Platzierung zu erklären. „Zeiten geben immer nur Anhaltspunkte. Grundsätzlich werden die Karten in jedem Rennen neu gemischt. Wenn die neun besten Boote der Welt gegeneinander antreten, muss einfach alles passen“, so Herzig kurz nach dem Rennen.

Keine Enttäuschung bei Hake

Auch Hake gab kurz nach dem Rennen über den Internet-Dienst WhatsApp ein Statement ab: „Enttäuscht bin ich nicht. Heute war einfach nicht mehr drin. Natürlich hätte ich aber gerne eine Medaille mitgenommen.“

Am frühen Freitagabend hat sich Hake nun erstmals zu ihrem Triumph geäußert. „Ich bin super happy, dass ich meinen Weltmeistertitel verteidigen konnte und freue mich einfach nur noch. Jetzt wird gefeiert und morgen wird für 500 Meter noch einmal angegriffen im K2. Da versuche ich dann auch noch einmal, das Beste herauszuholen“, sagte die Weltmeisterin aus Olfen.

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