Merita Böhm ist Westfalenmeisterin mit dem Diskus

Leichtathletik

Gute Leistungen zeigten alle vier heimischen Athletinnen. Die Olfener Läuferinnen stellten wie die Nordkirchenerinnen in den Sprung- und Wurfdisziplinen Bestleistungen mindestens ein.

Nordkirchen, Olfen

, 16.06.2019, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Merita Böhm ist Westfalenmeisterin mit dem Diskus

Merita Böhm gewann das Diskuswerfen gegen fünf Kontrahentinnen im Paderborner Ring. © FC Nordkirchen

26,93 Meter reichten Leichtathletin Merita Böhm vom FC Nordkirchen zum Westfalenmeistertitel der W14 im Diskuswurf. In Paderborn stellte die Nordkirchenerin ihre neue Bestweite gleich im ersten Versuch auf – zwei Meter verbesserte sie sich. Zittern musste Böhm noch einmal, weil die zweitplatzierte Romi Giese aus Salzkotten mit jedem Versuch stärker wurde. Über 26 Meter flog ihr Diskus im letzten Versuch, landete aber nur bei 26,13 Metern. Und entsprechend zufrieden war Nordkirchens Trainer Franz-Josef Frie: „Es war erfolgreicher als erwartet.“

Das konnte man aber auf alle Nordkirchener Leistungen an diesem Tag beziehen. Böhm wurde noch mit 9,62 Metern Siebte im Kugelstoßen, ihre zweitbeste Weite überhaupt, und verpasste knapp die Finals der besten 16 über 80 Meter Hürden (13,57 Sekunden). Im vierten Vorlauf wurde sie Dritte und landete im Gesamtklassement auf Rang 20 von 36 Hürdensprinterinnen.

Nora Hölscher überspringt 1,54 Meter und hat Pech

Gut verkaufte sich Nora Hölscher bei der W15. Bei ihrem Debüt über 300 Meter Hürden wurde sie in 50,01 Sekunden Sechste unter elf Athletinnen. Im Hochsprung stellte sie ihre Bestleistung mit übersprungenen 1,54 Meter ein. Mehr Fehlversuche als die höhengleichen Konkurrentinnen kosteten sie Rang fünf. Mit Platz sieben kann die Nordkirchenerin aber zufrieden sein.

Zufriedene Gesichter gab es auch im Lager des SuS Olfen. Bernhard Bußmanns 800-Meter-Läuferinnen stellten beide Bestzeiten auf. Luca-Lynn Faßbender kam bei der W15 in 2:23,87 Minuten auf Rang acht. „Das war eine gute Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften, bei denen sie die 3000 Meter läuft“, sagte Bußmann.

Und Sarah Lübbert überzeugte als Vierte der W14 in 2:27,55 Minuten. „Für sie ist das ein Riesending“, sagte Bußmann. Ihre guten Leistungen hätten sich bereits im Training abgezeichnet. Im vergangenen Jahr rangierte Lübbert aber noch in Sphären um 2:40 Minuten.

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