Nach Topspielfrust: Handballer des SuS Olfen pochen gegen Sprockhövel auf Wiedergutmachung

Handball-Kreisklasse

Der Stachel nach der Niederlage gegen Westfalia Herne II sitzt tief bei den Handballern des SuS Olfen. Nun steht der Verein am Samstag auch noch ohne Trainer da.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 27.02.2020, 14:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Daniel Schnellhardt fällt krank aus.

Daniel Schnellhardt fällt krank aus. © Sebastian Reith

Es hätte doch alles so schön sein können. Hätten die Handballer des SuS Olfen das Spitzenspiel gegen Herne II gewonnen, ständen sie nun mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Aber bekanntlich kam es anders. Im Spiel gegen Sprockhövel fehlt nun dazu noch der Coach.

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SuS Olfen - TSG Sprockhövel

Daniel Schnellhardt hat es erwischt. Wahrscheinlich mit der klassischen Karnevals-Krankheit. Und diese Krankheit kommt zur absoluten Unzeit. Nachdem seine Mannschaft eigentlich die 1. Kreisklasse nach Belieben dominiert, gab es am vergangenen Spieltag nun den großen Dämpfer.

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21:24-Niederlage gegen den Zweitplatzierten aus Herne. „Natürlich hätten wir uns das besser gewünscht“, sagt Michael Hut, der Daniel Schnellhardt am Wochenende ersetzt. „Aber im Aufstiegsrennen muss man eben auch Rückschläge hinnehmen. So ist Sport nun mal.“

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Mit dem TSG Sprockhövel kommt nun eine Mannschaft an die Hoddenstraße, die eigentlich auch zu den besten Teams der Liga gehört. „Sie waren auch lange Zeit oben mit drin. Das wird ähnlich schwer wie in Herne“, weiß Hut. Dennoch hat die TSG auch einige Schwächen - besonders in der Defensive. 415 Gegentore musste die Abwehr dort schon hinnehmen. Das ist der schlechteste Wert der Top-Sechs. Die Offensive dagegen scheint gut zu funktionieren. 441 geworfene Tore sind der viertbeste Wert der Liga.

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„Sie haben einen immens großen Kreisläufer. Der ist wirklich riesig“, erinnert sich Michael Hut noch aus dem Hinspiel. „Aber wir haben ja auch einen richtig starken Block da stehen. Das schaffen die Jungs schon.“ Im ersten Spiel im Oktober hatte der SuS die TSG-Offensive zumindest gut im Griff. 25:19 hieß es am Ende für Olfen. „Das war eine sehr klare Sache im Hinspiel. Das haben alle Spieler richtig gut gemacht und wir haben absolut verdient gewonnen“, so der Co-Trainer.

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Und so groß der erste Frust nach der Topspiel-Niederlage auch war, wissen sie in Olfen alle: „Wir haben alles noch in der eigenen Hand. Gewinnen wir jedes Spiel, steigen wir auf. Das ist sicher.“

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