Nachwuchs des SuS Olfen überzeugt im Fünfkampf unter Corona-Auflagen

Leichtathletik

Einen Leichtathletikwettkampf zu organisieren und durchzuführen, ist derzeit eine Herausforderung. Der SuS Olfen machte das trotzdem. Die Athleten schlugen sich achtbar. Eine SuSlerin ragte heraus.

Olfen

29.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Läufer des SuS Olfen Luana Neumann (v.l.), Franziska Frye, Samuel Traut, Lucas Legge blicken auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück.

Die Läufer des SuS Olfen Luana Neumann (v.l.), Franziska Frye, Samuel Traut, Lucas Legge blicken auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück. © SuS Olfen

Durch die Corona-Pandemie hat es in den vergangenen Monaten gerade in den jüngsten Altersklassen der Leichtathleten sehr wenige Veranstalter gegeben, die sich trauten, unter den strengen Hygienevoraussetzungen einen Wettkampf anzubieten. Umso erfreulicher war es, dass die Leichtathleten des SuS Olfen in der Altersklasse U12 jetzt noch einen Kinder-Leichtathletik-Wettkampf anboten, an dem fünf Mannschaften aus vier Vereinen zum Saisonabschluss teilnahmen.

Unter der Leitung der Olfener Trainer Norbert Ruholl und Melanie Lenz mussten dazu die Disziplinen 50-Meter-Hindernissprint, Fünfsprung, Stoßen, Drehwurf und zum Abschluss ein Crosslauf durch den Steversportpark absolviert werden, der als Mannschaftswettkampf gewertet wurde. Bei kühlen, aber annehmbaren Temperaturen und noch ohne Regen konnte der Wettkampf absolviert werden.

Franziska Frye überzeugt beim SuS Olfen

Am Ende setzte sich dann die Mannschaft „Brigittes Besten“ der TG Münster mit 6 Ranglistenpunkten vor dem Team „Lüdinghausen… blitzschnell“ (Union 08 LH), 12 Punkte, „The black Panters“ (SuS Olfen 1), 14 Punkte, „Die weißen Tiger“ (SuS Olfen 2), 19 Punkte, und den „SuS Girls“ (SuS Stadtlohn) mit 24 Punkten durch.

Aus Sicht des SuS Olfen überzeugte besonders Franziska Frye, die sich in allen fünf Disziplinen bei den Mädchen Rang eins holte. Besonders beim Drehwurf waren die SuSlerinnen eine Klasse für sich, denn nach Franziska Frye kamen mit Marie Deichsel auf Rang zwei und Fenja Feddeler weitere SuSlerinnen ganz weit nach vorne.

Bei den Jungen war Samuel Traut an diesem Tag nicht zu schlagen. Auf Rang fünf folgte David Knümann, der im Stoßen als Zweiter nur knapp den Spitzenrang verpasste.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass gerade die Kinder-Leichtathletik als Mannschaftswettkampf wichtig ist und auch unter Corona-Schutzmaßnahmen problemlos durchgeführt werden kann.

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