Olfens Trainer Michael Krajczy vor dem Derby: „Am Ende wollen alle, dass beide drinbleiben“

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Union Lüdinghausen gegen den SuS Olfen - das Derby kann die Tabellensituation beeinflussen. Im Interview spricht SuS-Trainer Michael Krajczy über Körpersprache und Spielkultur.

Olfen

, 28.02.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Derby zwischen Union Lüdinghausen und dem SuS Olfen am Sonntag wird richtungsweisend. Denn der SuS, der nach dem 5:1-Hinspielsieg Favorit sein dürfte, hat aktuell nur fünf Punkte Vorsprung vor dem Nachbar, der nach dem 1:0-Erfolg gegen Stadtlohn wieder im Aufwind ist. Michael Krajczy plagen vor dem Derby am Westfalenring aber Personalsorgen.

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Herr Krajczy, was geht Ihnen vor dem Derby durch den Kopf?

Es sind andere Voraussetzungen als im Hinspiel. Wir haben einige Ausfälle. Michael Karwot, Matthias Potthoff, Felix Schröder, der flach liegt, Daniel Czempik fällt auch aus. Und Jens Wennemann habe ich unter der Woche krankheitsbedingt auch wieder nach Hause geschickt. Julian Klask kränkelt auch, sodass wir noch gar nicht genau wissen, wer spielen kann. Ein Punkt wäre unter diesen Voraussetzungen super.

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Also besser nicht auf eine Wiederholung des 5:1-Erfolgs aus dem Hinspiel wetten?

Auf gar keinen Fall! Meiner Meinung nach sind es einfach andere Vorzeichen. Für Lüdinghausen war es ein wichtiger Sieg gegen Stadtlohn. Wir müssen von der ersten Minute an dagegenhalten.

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Sie haben Lüdinghausen gegen Stadtlohn beobachtet - was haben Sie über den kommenden Gegner gelernt?

Lüdinghausen hatte gute Chancen, aber ich war von Stadtlohn auch sehr enttäuscht. Da kommt auf jeden Fall was auf uns zu. Mich hat es auf jeden Fall für den Kollegen Tumbrink gefreut. Wir telefonieren regelmäßig. Er ist trotz der Niederlagen cool geblieben und hat ruhig weitergearbeitet. Und am Ende wollen alle, dass beide drinbleiben.

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Wie wollen Sie Lüdinghausens wiedererstarkte Defensive knacken?

Klar haben wir das auch beobachtet. Auch dass Lüdinghausen ein anderes Anlaufverhalten an den Tag gelegt hat. Wir werden uns etwas einfallen lassen und haben auch gesehen, wo etwas geht. Von der ersten Minute an muss die Körpersprache stimmen. Wir müssen alles andere hinten anstellen.

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Klar gewonnene Spiele und schöne Spiele waren zuletzt eine Seltenheit. Muss man sich daran bis zum Saisonende gewöhnen?

Ob es wichtig ist, dass es schön ist? Es geht hier um Punkte. Es gab aber auch gute Spiele von uns, die wir am Ende verloren haben. Wir haben oft schnell und direkt nach vorne gespielt, sind im ersten Jahr als Aufsteiger aber noch nicht in der Lage, einen Gegner 90 Minuten zu dominieren.

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