Sebastian Kramzik ist bei Westfalia Vinnum II eingeschlagen - trotzdem läuft es noch nicht

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Westfalia Vinnum II steht nur einen Rang vor den Abstiegsplätzen. Unruhig ist es in der Mannschaft trotzdem nicht, denn das Punkte-Polster ist ausreichend.

von Carl Brose

Olfen

, 27.11.2019, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei einem Blick auf die Tabelle könnte einem zunächst Angst und Bange werden um die zweite Mannschaft von Westfalia Vinnum. Mit Platz 14 rangiert die Mannschaft aktuell auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Trotzdem hat Vinnum mit dem Kampf um den Klassenerhalt nicht wirklich etwas zu tun, denn mit 10 Punkten ist das Polster auf die Abstiegsränge relativ entspannt.

So lief die Hinrunde: Bisher gab es für die Westfalia viele knappe Niederlagen, die eine bessere Platzierung verhinderten. Deutliche Siege gegen die Kellerkinder SV Horneburg (6:2) und SV Hullern (10:1) reichten aber, um sich von den Abstiegsplätzen zu distanzieren. Die beste Platzierung für Vinnum war Rang zehn nach sechs Spieltagen, der konnte allerdings nicht lange gehalten werden.

Das waren die Highlights: Beim 1:0-Sieg gegen die SG Suderwich II zeigten Vinnumer, wozu sie in der Lage sind. Ohne Trainer reiste die Mannschaft damals zu dem Auswärtssieg und erkämpfte sich drei Punkte. „Wir haben in dem Spiel zusammengehalten, richtig gekämpft und auch einfach gut verteidigt. So haben wir als schwächere Mannschaft den Sieg geholt“, sagt Kapitän Dennis Brochtrup über das beste Saisonspiel der Westfalia.

Das waren die Rückschläge: Bei den vielen knappen Niederlagen, mussten die Vinnumer auch eine deutliche Klatsche einstecken. Beim 0:4 gegen den Spitzenreiter VfB Waltrop war die Westfalia über 90 Minuten chancenlos. „Da sind wir baden gegangen“, fasst Brochtrup das Spiel knapp zusammen.

Gewinner: Sebastian Kramzik wurde mit hohen Erwartungen im Sommer in Vinnum als Neuzugang empfangen. Die erfüllte der ehemalige Borker absolut. In 15 Spielen schoss er bisher 18 Tore. „Auf ihn kann man sich verlassen. Wenn er im Sechzehner den Ball hat, ist das fast eine Torgarantie“, sagt Brochtrup. Für den Westfalia-Kapitän sind allerdings Kai Schubert und Niklas Niehus die Spieler der Hinrunde: „Auf die Jungs ist immer Verlass. Wenn Not am Mann ist, können wir immer auf sie zählen. Auch wenn sie vielleicht nicht die meisten Einsatzzeiten haben. Das sind für mich die wichtigsten Spieler.“

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Verlierer: Verletzungen warfen Westfalia Vinnum immer wieder zurück. Am meisten litt darunter die gesamte Mannschaft. „An manchen Spieltagen bekamen wir gerade so elf oder zwölf Spieler zusammen“, so Brochtrup.

Das sagt der Kapitän: „Wir haben viele knappe Niederlagen kassiert und viel Pech mit Verletzungen gehabt. Dafür haben wir aber bisher das Beste draus gemacht. In der Rückrunde werden wir personell besser aufgestellt sein, dann wollen wir nochmal angreifen. Mit dem Abstieg werden wir auf jeden Fall nichts zu tun haben“, sagt Brochtrup.

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