So hat Läuferin Luca-Lynn Faßbender bei den Deutschen Meisterschaften abgeschnitten

Leichtathletik

Leichtathletin Luca-Lynn Faßbender hat bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen ein ordentliches 3000-Meter-Rennen hingelegt. Viele Gegnerinnen ließ sie hinter sich.

Olfen

07.07.2019, 12:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
So hat Läuferin Luca-Lynn Faßbender bei den Deutschen Meisterschaften abgeschnitten

Mit der Startnummer 589 auf der Brust ging Luca-Lynn Faßbender ins Rennen und verbesserte ihre Bestzeit klar. © Wolfgang Birkenstock

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U16 in Bremen herrschte eine grandiose DM-Stimmung auf der Sportanlage Obervieland. Dicht gedrängt standen und saßen am Samstag über 3000 Zuschauer auf der Tribüne und sorgten für eine Gänsehaut-Atmosphäre. Nur das Wetter wollte nicht so recht mitspielen. Es zeigte sich eher von seiner ungemütlichen Seite: dichte Wolken und mit Beginn der Veranstaltung goss es in Strömen und wurde sehr windig.

Mittendrin die 15-jährige Athletin des SuS Olfen: Luca-Lynn Faßbender, die sich über die lange Strecke von 3000 Metern qualifiziert hatte. Von den widrigen Bedingungen ließ sich die Olfenerin aber wenig beeindrucken. In ihrem Zeitlauf mit 20 Athletinnen, die alle das gleich Format hatten, zeigte sie ein sehr couragiertes Rennen.

Dichtes Feld und gute Zeiten von Luca-Lynn Faßbender

Obwohl sie immer in einem dichten Pulk laufen musste, passierte sie die ersten 1000 Meter bereits nach 3:35 Minuten, die 2000-Meter-Zwischenzeit lag bei 7:17 Minuten. Problem war nur, wie der Verein in einer Pressemitteilung schrieb, dass Luca-Lynn Faßbender immer wieder abstoppen und neu antreten musste, um nicht zu stürzen und aus dem dichten Pulk herauszukommen, was sehr viel Kraft kostete.

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Am Ende lief sie neue persönliche Bestzeit: 11:04,84 Minuten, immerhin sieben Sekunden schneller als ihre bisherige Bestzeit. Im Gesamtergebnis aus zwei Zeitläufen reichte das zum 30. Platz.

Sie war aber dennoch hochzufrieden: „Bei diesen Bedingungen Bestzeit zu laufen, ist schon Klasse. Zudem konnte ich viele Erfahrungen mitnehmen, denn der Start bei einer Deutschen Meisterschaft ist doch etwas ganz anderes als alle anderen Sportfeste, die ich bisher mitgemacht habe.“ Auch Bernhard Bußmann als Trainer war zufrieden: „Luca-Lynn ist durchaus in der Lage, schon 10:50 Minuten zu laufen, bei diesem engen Teilnehmerfeld in Bremen ist ihre Leistung aber sehr hoch einzuschätzen.“

Bernhard Bußmanns Erwartungen, die er in einem Vorbericht geäußert hatte, hat sein Schützling damit erfüllt. „Wir haben im Prinzip die letzten zwei Wochen sehr intensiv trainiert. Trotz der Hitze ist sie um die 50 Kilometer gelaufen. Ich habe so den Eindruck, dass sie gut vorbereitet ist. Die Platzierung ist egal, Hauptsache eine gute Performance wird abgeliefert. Das Ziel ist die Bestzeit zu verbessern. Dann wäre ich hochzufrieden“, hatte Bußmann gesagt. Das ist seiner Athletin ja gelungen.

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