SuS Olfen bleibt dank der besten 20 Saisonminuten Tabellenführer

Handball: 1. Kreisklasse

Gegen den TV Gladbeck reichte dem SuS Olfen eine überragende Halbzeit für einen deutlichen Sieg. Olfen brennt schon jetzt auf das Topspiel gegen den Verfolger HC Herne II.

Olfen

, 26.01.2020, 19:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
SuS Olfen bleibt dank der besten 20 Saisonminuten Tabellenführer

Rückraumspieler und Kapitän Benedikt Höning (r.) war nicht zu stoppen und traf sechsmal ins gegnerische Tor. © Jura Weitzel

Der TV Gladbeck II soll für die Olfener Handballer nur eine Zwischenstation zum Topspiel und der Rückkehr in die Kreisliga sein. Der Tabellenführer besiegte den TV Gladbeck II (9.) mit 33:26 recht deutlich.

1. Kreisklasse Industrie

SuS Olfen - TV Gladbeck II

33:26 (19:10)

Daniel Schnellhardt, Olfens Trainer, setzte nach dem 12. Saisonsieg im 13. Ligaspiel ein neues Zwischenziel: „Bis Herne wollen wir kein Spiel mehr abgeben“, sagte Schnellhardt. Der HC Herne II ist Olfens einziger noch ernstzunehmender Verfolger und hat zwei Niederlagen auf dem Konto – Olfen nur eine. Die TSG Sprockhövel auf Rang drei hat schon vier Mal verloren.

Heißt: Der Aufstieg wird sich wohl zwischen dem SuS und den Hernern entscheiden. Beide Teams treffen am Samstag, 15. Februar, in Herne aufeinander. Vorher ist Olfen noch beim Kellerkind Sythen III zu Gast, was Formsache sein sollte, und fiebert dem Heimspiel gegen Teutonia Riemke II entgegen. Gegen die Bochumer kassierte der SuS die bisher einzige Saisonniederlage.

„Gladbeck hatte nicht den Hauch einer Chance“

Den Erfolg gegen Gladbeck ebnete eine starke erste Hälfte der Schnellhardt-Sieben, die den Trainer regelrecht ins Schwärmen brachte. „Wir haben die besten 20 Minuten der Saison gespielt. Gladbeck hatte nicht den Hauch einer Chance. Das war schöner Handball“, sagte Trainer Schnellhardt, dem Abteilungsleiter Michael Scholten vergangene Woche exzellente Arbeit attestiert hatte.

Eine Vorentscheidung war schon nach 24 Minuten gefallen, als Olfen auf elf Tore Vorsprung davonzog (17:6).

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„Till Ott in der Mitte hat hervorragend funktioniert“, sagte Schnellhardt. Immer wieder fütterte Ott seine Mitspieler mit Anspielen. Rückraum Benedikt Höning und die schnellen Lukas Scholten und Dominik Lange hatten bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt schon 13 Treffer markiert. „Danach sind wir etwas in alte Muster verfallen. Wir müssen unser Spiel 60 Minuten, nicht nur eine halbe Stunde durchziehen“, forderte Schnellhardt als weiteres Etappenziel. Dann kann Herne kommen.

SuS Olfen: Billermann, Bölken - Knebel (2), Nocke (2), Lange (6), L. Scholten (6), Ott (4/1), Cremer (1), Kaschinski (1), Oberhag, Lemberg (3), Dreber (2), Höning (6)

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