SuS Olfen erlebt ein Debakel beim SC Reken

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Nachdem Olfen beim 4:2-Heimsieg gegen Vreden II in der Vorwoche wieder geklettert ist in der Tabelle, gab es beim 1:5 in Reken wieder einen Rückschlag für den Tabellenneunten am Sonntag.

Olfen

, 27.10.2019, 20:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sieg und Niederlage wechseln sich beim SuS Olfen munter weiter ab. Zwei aufeinanderfolgende Spiele nicht verlieren konnte der SuS Olfen in der Fußball-Bezirksliga erst ein einziges Mal in dieser Saison. Nachdem Olfen beim 4:2-Heimsieg gegen Vreden II in der Vorwoche wieder geklettert ist in der Tabelle, gab es beim 1:5 in Reken wieder einen Rückschlag für den Tabellenneunten am Sonntag.

Bezirksliga 11

SC Reken - SuS Olfen

5:1 (2:0)

„Nach dem 1:0 war irgendwie alles vorbei – warum auch immer. Wir waren aus dem Konzept“, sagte Matthias Potthoff, normalerweise Co-Trainer bei den Olfenern, der dieses Mal aber die Verantwortung an der Linie für den im Urlaub weilenden Cheftrainer Michael Krajczy trug. Vielleicht war es auch besser, dass Krajczy das Elend von Reken am Sonntag nicht mitansehen musste.

Ordentlicher Beginn, dann der Einbruch beim SuS Olfen

Nach ordentlicher Anfangsphase, in der Torhüter André Milewzyk einmal stark parierte und das Leder an den Pfosten gelenkt hatte, musste Olfen den Rückstand hinnehmen – durch Kadir Mutluer, vor dem der SuS eigentlich gewarnt war. Potthoff vermutete beim Gegentor nach 18 Minuten zwar Abseits – das tat im Nachgang aber nichts mehr zur Sache.

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„Wir haben Mutluer nicht in den Griff gekriegt. Der hat Regionalliga und Oberliga gespielt. Wenn wir ihm zwei bis drei Meter Platz gegeben haben, hat der entweder einen vernünftigen Pass gespielt oder uns mit einer Aktion auseinandergenommen“, sagte Potthoff. Das 2:0 durch Karsten Erwig bereitete Mutluer durch eine Flanke vor.

Zu viele Fehler, zu viel Platz für Mutluer

Olfen sprach die Fehler in der Halbzeit an – doch Mutluer spielte erneut einen guten Ball direkt nach der Pause. Querpass, Gegentor Nummer drei – da war das Spiel keine Minute wieder angepfiffen (46.) und die Partie so gut wie entschieden. „Adi Milewzyk im Tor war die ärmste Sau bei uns“, sagte Potthoff. Nach einer Stunde das 0:4, nach 68 Minuten das 0:5 – es kam ganz dicke. Sebastian Rast erzielte mit einer schönen Aktion nach einem Eckball noch den Ehrentreffer.

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Zu allem Überfluss haben sich auch drei Akteure im Olfener Kader verletzt. Robin Maikötter knickte wie Rast in der Schlussphase um. Bei Lars Meier ist die Nase vermutlich gebrochen. Ein gebrauchter Tag für den SuS Olfen.

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