SuS Olfen ist auch in der Bezirksliga ein ernst zu nehmender Gegner

Kommentar: SuS Olfen

An den guten Leistungen in Testspielen kann man die Stärke des Bezirksliga-Aufsteigers ablesen. Der Wille ist da, der Kader ist gut besetzt.

21.07.2019, 22:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
SuS Olfen ist auch in der Bezirksliga ein ernst zu nehmender Gegner

Olfens Kader ist breit aufgestellt. © Sebastian Reith

Ein breit aufgestellter Kader, eine gute Fitness und eine hohe Flexibilität – die Fußballer des SuS Olfen scheinen nach den jüngsten Testspielen für die Rückkehr in die Bezirksliga gerüstet. Gegen den SV Herbern und beim Vinnumer Vorbereitungsturnier legten die Olfener gute Leistungen hin. Bange muss den Olfenern jedenfalls nicht sein.

In Testspielen ist das Ergebnis nicht immer interessant. Wie es aber zustande gekommen ist, wie sich die Elf tatsächlich verkauft hat, unabhängig vom Ergebnis – das ist interessant. Und bei dem „Wie“ ist der SuS zuletzt herausgestochen.

Bis zum Schluss viel investiert

Nicht nur in Vinnum, sondern auch gegen Landesligist Herbern war auffallend, dass die Mannschaft von Michael Krajczy bis zum Schluss ziemlich viel investierte. Der Glaube, bis zum Schluss noch ein Tor zu schießen, ist da und machte die Olfener in der Aufstiegssaison auch aus.

Was auch Mut macht, ist die Kaderbreite. Hinten streiten die Innenverteidiger um die Stammplätze. Im zentralen und offensiven Mittelfeld ist die Vielzahl der Akteure, die hier ihre Bahnen ziehen, groß. Die Neuzugänge haben den Konkurrenzdruck erhöht. Wer am ersten Spieltag auf welcher Position spielt, kann man erahnen. Die spannende Frage wird dann sein, ob Michael Krajczy auf bewährte Kräfte setzt, oder ob sich sogenannte Stammspieler auch mal auf der Bank wiederfinden. Abhängig von einzelnen Spielern ist der SuS nicht. Und das macht ihn in dieser Saison so gefährlich.

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