SuS Olfen vor dem Wüllen-Spiel: „Es wird mal wieder Zeit, dreifach zu punkten“

hzFußball

Die Partie gegen den TuS Wüllen ist das erste von zwei richtungsweisenden Spielen hintereinander für den SuS Olfen. Doch eine Tatsache macht dem SuS Olfen auch Mut.

Olfen

, 14.02.2020, 15:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußball-Bezirksligist SuS Olfen will Sonntag eine Durststrecke beenden. Gegen den TuS Wüllen würde dem SuS Olfen ein Sieg wieder gut zu Gesichte stehen. Sonst könnten ungemütliche Zeiten anbrechen im Steversportpark.

Der SuS steht vor zwei richtungsweisenden Spielen: Erst Wüllen, dann nach Karneval Union Lüdinghausen. Zwei Mannschaften, die derzeit zwei der vier Abstiegsplätze bekleiden. Es liegt also in der Natur der Sache, dass der SuS Olfen die beiden Spiele als richtungsweisend ansieht. Zumal dann Anfang März möglicherweise das Nachholspiel gegen die TSG Dülmen und die Spiele gegen die Topteams aus Stadtlohn und Nordkirchen folgen, gegen die der SuS Olfen nicht unbedingt Punkte einplanen darf.

SuS Olfen ließ unnötig viele Punkte liegen

Auch Michael Krajczy, Olfens Trainer, ist die Lage bewusst: „Es wird mal wieder Zeit, dreifach zu punkten. Keine Frage.“ Zum letzten Mal war das gegen den VfB Alstätte beim fulminanten 5:0 am 17. November der Fall. Davor und danach bestritt der SuS Spiele, in denen er sich mehr ausgerechnet hatte und am Ende teilweise unglücklich, teilweise hochverdient die Punkte abgab. Gegen Billerbeck (3. November) gab der SuS eine Führung her und verlor in der Schlussminute mit 2:3.

Jetzt lesen

Auch gegen den TuS Haltern (1. Dezember) machte Olfen ein gutes Spiel und verlor noch mit 1:2. Es folgte eine 0:3-Niederlage gegen den SV Gescher, gegen den sich Olfen mehr erhofft hatte, und eine Punkteteilung gegen Adler Weseke im neuen Jahr. All das ließ Olfen in der Tabelle auf Rang 13 überwintern - die schlechteste Platzierung der gesamten Saison.

Olfens Kader ist ausgedünnt

Und der Kader ist auch nicht gerade üppig besetzt. Unter den 24 bisher eingesetzten Spielern sind auch einige „Kartei-Leichen“. Da wäre einmal Mamadou Diallo: „Momo“ hat seit dem dritten Spieltag nicht mehr gespielt und gehört nach Klubangaben auch nicht mehr zum Kader, weil es zu vielen Unstimmigkeiten gekommen war. Robin Grund, der Last-Minute-Transfer aus Bork, kam nur 25 Minuten zum Einsatz. Torwart Christian Götz und Mittelfeldspieler Phillip Jesussek haben nur bei einem Einsatz ausgeholfen, als Not am Mann war.

Jetzt lesen

Auch der einzige Winter-Abgang Julian Wilhelm verbirgt sich noch in der Hinrunden-Statistik. Zieht man auch noch die Torhüter ab, bleiben 17 Feldspieler übrig, von denen einige angeschlagen waren oder nicht regelmäßig trainieren. Michael Karwot, der aus beruflichen Gründen weite Teile der Vorbereitung verpasste, steht stellvertretend. Viel passieren wie beim derzeitigen Ausfall von Gordon Zyla wegen eines Muskelfaserrisses darf also nicht.

Mut macht, dass der SuS bislang gegen die „kleinen“ Teams immer zur Stelle war. In den vier Partien gegen die Teams, die derzeit die Abstiegsplätze bekleiden, holte Olfen zehn Zähler, also die Hälfte der insgesamt 20 Punkte.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt