TuS Sythen scheitert im Elfmeterschießen an einem Vinnumer Feldspieler im Tor

Fußball-Kreispokal

Westfalia Vinnum hat den TuS Sythen aus dem Fußball-Kreispokal gekegelt. Zum Matchwinner wurde ein Torwart, der keiner ist und der selbst auch Elfmeter schießen kann.

Sythen, Vinnum

, 23.09.2020, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maximilian Stanek (l.) stand diesmal im Vinnumer Tor. Eigentlich ist er Feldspieler.

Maximilian Stanek (l.) stand diesmal im Vinnumer Tor. Eigentlich ist er Feldspieler. © Reith

Ein Feldspieler im Tor wurde zum Pokalheld: Weil der Vinnumer Torhüter Maximilian Stanek, eigentlich Verteidiger, im Elfmeterschießen der dritten Runde im Fußball-Kreispokal gegen Jan Fiehe parierte, ist der TuS Sythen mit 5:6 ausgeschieden. A-Ligist Vinnum steht nun im Achtelfinale.

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Und als wäre der gehaltene Strafstoß nicht schon Heldengeschichte genug: Stanek verwandelte auch den vierten Vinnumer Elfmeter sicher. Fatih Cengiz, Yusuf Demir, Timo Tetzlacht und Sven Quante waren die weiteren Schützen. Kapitän Quante schoss als letzter Schütze die Vinnumer schließlich eine Runde weiter. Bei den Platzherren aus Sythen trafen Benjamin Schulte, Andre Nacke, Lucas Lasch und Lukas Wemhoff.

1:1 nach 90 Minuten bedeutete Elfmeterschießen

Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden, weil Schulte in der Nachspielzeit einen Eckball noch über die Linie köpfte und die favorisierten Gastgeber ins direkte Elferschießen rettete. Zuvor hatte Fatih Cengiz mit einem Schlenzer nach einer Stunde die Führung für die ersatzgeschwächten Vinnumer erzielt.

Die Trainermeinungen gingen auseinander: Sythens Co-Trainer Dominik Wolter sah in der ersten Halbzeit viel Sythener Ballbesitz, aber wenige Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. In Hälfte zwei sprach er von einem klaren Chancenplus für seine Elf. Michael Nachtigall, Vinnums Trainer, schilderte zwei Hundertprozentige in Hälfte eins für sein Team und gute Phasen in Hälfte zwei. Der späte Ausgleich sei nur zustande gekommen, weil der Schiedsrichter Sythen eine Ecke zusprach, die keine war.

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