Verletzter Niklas Mählmann erklärt die Gründe für die Derby-Schmach des SuS Olfen

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Die gesamte Olfener Mannschaft dürfte in der Nacht richtig schlecht geschlafen haben. Und auch Niklas Mählmann musste sich nach der Derby-Schelte gegen Lüdinghausen erstmal sortieren.

von Nico Ebmeier, Sebastian Reith

Olfen

, 02.03.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für Niklas Mählmann war das Derby gegen Union Lüdinghausen schon nach 84 Minuten beendet. „Meine Hand ist ein bisschen dick und tut auch noch ein bisschen weh“, sagte der Mittelfeldspieler. Doch die Realität sah etwas anders aus.

Es war ein Spiel, an das sich der SuS Olfen noch lange erinnern wird. 1:4 hieß es am Ende im Derby gegen Union Lüdinghausen.

„Es war irgendwie genau das Gegenteil vom Hinspiel. Das war schon bitter“, weiß auch SuS-Mittelfeldmann Niklas Mählmann. Im ersten Aufeinandertreffen am vierten Spieltag hatte Olfen Lüdinghausen mit 5:1 vom eigenen Sportplatz gefegt. Und auch dieses Mal hatte der Aufsteiger einen guten Spielstart hingelegt. „Wir sind eigentlich gut in die Partie reingekommen und hatten auch sofort eine riesen Chance zur Führung“, analysiert Mählmann.

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Die Gründe für die Derby-Schmach sieht der Mittelfeldmann vor allem im Ausfallen zweier Stammspieler: „Natürlich haben Marvin Böttcher und Matthias Potthofff extrem gefehlt. Marvin ist ein echter Olfener, der einem richtig Feuer macht und auch Matthes ist für ein super wichtiger Spieler, ein guter Anführer.“

Niklas Mählmann wird aber nicht nur psychische Erinnerungen an das Derby mit in die Trainingswoche nehmen, nach einer Handverletzung könnte er demnächst erstmal ausfallen. Der Lüdinghauser Patrick Voll hatte ihm aus Versehen auf die rechte Hand getreten.

Niklas Mählmann konnte kein Tor erzielen.

Niklas Mählmann konnte kein Tor erzielen. © Sebastian Reith

Diese wurde ordentlich dick und Mählmann musste noch während des Spiels behandelt werden. „Da kann er wirklich nichts für“, gibt sich Mählmann sportlich. Voll hatte auch sofort eine Spielunterbrechung gefordert. Schmerzen hatte der Olfener dennoch genug, der blutete, die Finger an der rechten Hand kühlte und auf Besserung hoffte: „So schlimm ist es, glaube ich, nicht.“

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Tabellarisch tat die Pleite aber der ganzen SuS-Truppe weh. Hätte man mit einem Sieg den Abstand auf die Abstiegsplätze auf acht Punkte vergrößern können, sind es nun nur noch derer drei. „Es ist enger geworden. Wir müssen dringend wieder punkten“, weiß auch Mählmann.

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Allerdings könnte das richtig schwer werden. In den nächsten Wochen kommen der Zweite Stadtlohn und der Dritte Nordkirchen als Gegner. „Stadtlohn ist natürlich eine echte Hausnummer, aber wir müssen dringend Punkte holen“, gibt sich der SuS-Spieler kämpferisch.

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