Vinnum verpatzt den Saisonstart - Stolzenhoff: „Mannschaft hat sich noch nicht gefunden“

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Zwei deutliche Niederlagen setzte es für die Westfalia in den ersten Pflichtspielen der Saison. Dabei war zum Saisonstart nicht alles schlecht. Nun kommt aber auch noch Verletzungspech dazu.

von Carl Brose

Vinnum

, 12.08.2019, 12:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den Start in die neue Saison hat sich Fußball-A-Ligist Westfalia Vinnum wohl anders vorgestellte. Die ersten Pflichtspiele haben die Vinnumer beide deutlich verloren. Zuerst setzte es im Pokal eine 1:6-Klatsche gegen den B-Ligisten ETuS Haltern, dann verlor die Westfalia am vergangenen Sonntag zum Saisonauftakt mit 1:4 bei Rot-Weiß Erkenschwick.

„Die Mannschaft hat sich noch nicht gefunden, dazu haben gerade gegen Erkenschwick die Abstimmung und das Selbstvertrauen gefehlt“, sagt der Vinnumer Aushilfskapitän Helmut Stolzenhoff über den verpatzten Saisonstart. Doch beim ersten Saisonspiel war nicht alles schlecht. Gerade in der ersten Hälfte war Vinnum seinem Gegner über weite Strecken des Spiels sogar überlegen. „Wir hatten bestimmt 60 Prozent Ballbesitz und viele gute Chancen“, so Stolzenhoff.

Viel ausprobiert im Pokalspiel

Trotzdem ging es für Vinnum mit einem 0:1-Rückstand in die Pause, von dem sich die Westfalia nicht wirklich wieder erholte. Dabei sollte der Ligastart eigentlich die überraschend hohe Pokalniederlage gegen Haltern vergessen machen. „Im Pokal hat noch etwas der Druck gefehlt. Da haben wir viel probiert und Spieler auf neuen Positionen aufgestellt. Das ist aber nach hinten losgegangen“, erklärt Stolzenhoff die hohe Niederlage. Im ersten Punktspiel sollte dann eigentlich alles besser werden: „Da wollten wir hochfahren und haben uns viel vorgenommen, aber am Ende hat es nicht geklappt.“

Doch als wenn die Auftaktpleite nicht schon genug wäre, hat Vinnum jetzt auch noch mit Verletzungspech zu kämpfen. Im Spiel gegen Erkenschwick wurde Westfalia-Stürmer Andreas Stolzenberg bereits nach knapp 15 Minuten brutal umgegrätscht. „Danach konnte er kaum noch laufen“, so Stolzenhoff. Damit ist Stolzenbergs Einsatz im nächsten Ligaspiel erstmal fraglich. Und auch Torwart Jan-Patrick Roser musste nach einem Zusammenprall mit einem Erkenschwicker Spieler vorzeitig ausgewechselt werden.

Stolzenhoff behält die Ruhe

Für Stolzenhoff aber kein Grund zur Sorge: „Durch die Ausfälle wird es jetzt auf jeden Fall nicht leichter für uns. Aber wo man wirklich steht, sieht man erst nach drei, vier Spielen. Wenn wir dann aber mit nur ein paar Pünktchen unten stehen, wäre das schon erschreckend.“ Wenn nun aber einige der Urlauber zurückkommen, habe die Mannschaft auch die Möglichkeit sich wieder zu finden.

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