Westfalia Vinnum stellt drei Neuzugänge für die nächste Saison vor

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Der A-Ligist verstärkt sich mit Giuliano Buccini, Henrik Sengpiel und Ali Demirkiran zur neuen Spielzeit. Bei einem der drei läuft schon seit 30 Jahren Vinnummer Blut durch die Adern.

von Nico Ebmeier, Sebastian Reith

Vinnum

, 03.05.2019, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Mein Vater strahlte über beide Ohren, als ich ihm davon erzählt habe“, sagte Henrik Sengpiel, einer von drei Neuverpflichtungen des Fußball-A-Ligisten Westfalia Vinnum. Grund dafür ist, dass schon sein Vater vor etwa 30 Jahren das Westfalia-Trikot überstreifte und nun er selbst die linke Seite an der Borker Straße beackern wird.

Er ist einfach ein „echter Vinnummer Junge“, beschreibt auch Patrick Roser, Sportlicher Leiter der Westfalia. „Er wollte zurück zu seinem Heimatverein.“ Sengpiel selbst ging in Olfen auf die Gesamtschule und kennt deshalb jeden Grashalm in seinem neuen alten Zuhause. Fußballerisch ausgebildet wurde der Linksfuß bei der Spielvereinigung Erkenschwick, die heute mit der A- bis C-Jugend in der Landesliga spielt. „Ich habe dort eine sehr gute Ausbildung genossen, die mich mit Sicherheit auch weit gebracht hat“, sagt er. Zuletzt kickte der 28-Jährige in der Kreisliga A bei den Sportfreunden aus Nette sowie im Jahr davor beim SV Borussia Ahsen.

Westfalia Vinnum bedient sich beim Ortsnachbarn

Des Weiteren bediente sich der aktuelle Rangsiebte der Fußball-Kreisliga A Recklinghausen beim Nachbarn aus Bork und der ist auf seinen alten Arbeitgeber nicht unbedingt gut zu sprechen. „Ich habe nun zweieinhalb Jahre beim PSV gespielt und habe den Neuaufbau mitgemacht. Nun habe ich entschieden, dass dieser Neuaufbau nicht mehr das Richtige für mich ist“, erklärt Giuliano Buccini. Als „Mann für die Sechs“ hatte ihn Roser beschrieben. Er sei mit seinen 26 Jahren ein Zeichen für den Verjüngungsprozess, den der Verein bestreiten wolle. „Ich habe sehr gute Gespräche mit dem Verein geführt. Ich wollte endlich wieder in ein funktionierendes Team und eine hohe Trainingsbeteiligung erleben“, erklärt der 26-Jährige. Bei der Westfalia sei er ein ganz Neuer und würde gerne mit dem Verein nach oben schauen.

Westfalia-Neuzugänge haben große Ziele

Der Dritte im Bunde ist Ali Demirkiran, aktuell noch im Dienst von Kültürspor Datteln. Der 20-jährige Rechtsverteidiger beschreibt sich selbst als „jungen, aggressiven Spieler“. Und auch seine Zielsetzung ist durchaus selbstbewusst: „Ich will Dritter werden“, lässt Demirkiran verkünden. Trotz der drei Neuzugänge ist aber die Planung bei der Westfalia noch nicht beendet: „Wir wollen weiter am Verjüngungsprozess arbeiten“, sagt der sportliche Leiter Rose. „Erstmal sind wir mit der Kaderplanung soweit safe, aber wir suchen offensiv punktuell und beim zweiten Torwart noch Verstärkung.“

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