167 Kilometer für ein Tennisspiel - und dann wartet auch noch ein richtig starker Gegner

Tennis-Westfalenliga

Für die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte steht die weiteste Auswärtsfahrt der Westfalenliga-Saison vor der Tür. Es geht zum Tabellenführer nahe der niedersächsischen Grenze.

Schwerte

, 24.05.2019, 16:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
167 Kilometer für ein Tennisspiel - und dann wartet auch noch ein richtig starker Gegner

Auf Stefan Plümer und seine Teamkollegen des TC Rot-Weiß Schwerte wartet nahe der niedersächsischen Grenze der Tabellenführer TV Espelkamp-Mittwald als Gegner. © Manuela Schwerte

Espelkamp liegt im Kreis Minden-Lübbecke, nur ein paar Kilometer von der niedersächsischen Grenze entfernt. 167 Kilometer von Schwerte spuckt der Routenplaner als Entfernung aus – eine Strecke, die die Herren-30 des TC Rot-Weiß Schwerte am Samstag zurücklegen müssen, um sich ab 13 Uhr mit dem Tabellenführer, der Zweitvertretung des TV Espelkamp-Mittwald, zu messen.

„Wenn sie komplett sind, hängen Trauben extrem hoch“

„Wenn Espelkamp halbwegs komplett antritt, hängen die Trauben extrem hoch“, sagt Rot-Weiß Mannschaftsführer Hendrik Neebe. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Gastgeber eine hochkarätige Besetzung aufbieten werden, ist ziemlich hoch. „Deren erste Mannschaft spielt in der 30er-Bundesliga, in der die Saison erst nächste Woche anfängt. Deshalb wird wohl der eine oder andere Spieler aus dem Bundesligakader gegen uns auflaufen“, meint Neebe und ergänzt: „Dieses Spiel kommt für uns eine Woche zu früh.“

Von Wettbewerbsverzerrung will Neebe nicht sprechen. Aber es sieht ganz danach aus, dass Espelkamp in den ersten drei Saisonspielen mit einer starken Besetzung die nötigen Punkte einfahren will, um nicht absteigen zu können. Und für die letzten beiden Partien ist dann wegen der parallel laufenden Bundesliga-Partien mit einer deutlich schwächeren Aufstellung zu rechnen.

Ein Stammspieler muss in den sauren Apfel beißen

Aber auch auf Schwerter Seite ist die personelle Situation gut. „Wir sind vollzählig und haben ein Luxusproblem“, sagt Neebe. Was er damit meint: Sieben Spieler bilden den Stamm des Teams, zumindest im Einzel können aber nur sechs von ihnen spielen. So muss einer in den sauren Apfel beißen und aussetzen. Wer das ist, wollte Neebe am Freitag nicht verraten.

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