53 Fouls in 40 Minuten - es ging richtig zur Sache. Aber am Ende jubelt die Schwerter TS

Basketball-Landesliga

Beide Mannschaften schenkten sich nichts, der Gegner wehrte sich nach Kräften. Doch anders als im Spiel davor behielt die Schwerter Turnerschaft bei BB Unity Dortmund diesmal die Oberhand.

Schwerte

, 02.02.2020, 19:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
53 Fouls in 40 Minuten - es ging richtig zur Sache. Aber am Ende jubelt die Schwerter TS

Darko Dimkovski, hier im Hinspiel gegen Unity Dortmund, übernahm im letzten Viertel die Verantwortung und war maßgeblich am 76:73-Erfolg der Schwerter TS beteiligt. © Bernd Paulitschke

BB Unity Dortmund - Schwerter TS 73:76 (14:20, 18:18, 16:16, 25:22)

Mit 76:73 gewannen die Schwerter das kampfbetonte Spiel beim Tabellenachten und wahrten damit ihre Landesliga-Titelambitionen.

„Es war ein Arbeitssieg nach einem erwartet schweren Spiel“, sagte der erleichterte Trainer Manuel Boruch. Wie sehr es in Dortmund zur Sache ging, belegt auch die stattliche Zahl von 53 Fouls – etwa 20 mehr als normal.

20:14-Vorsprung nach dem ersten Viertel

Die Schwerter hatten einen guten Start ins Spiel und gingen mit 8:0 in Führung. Die Verteidigung stand sicher und war die Basis für den 20:14-Vorsprung der Gäste nach dem ersten Viertel.

Dass das zweite Viertel ausgeglichen verlief (18:18), lag aus Schwerter Sicht maßgeblich an Miroslav Petrovski, der zehn Punkte beisteuerte. So ging es mit einem 38:32-Vorsprung für die Gäste in die Halbzeit.

Intensiver Kampf um jeden Ball

Mit einer noch höheren Intensität ging es dann ins dritte Viertel. „Es wurde um jeden Ball gekämpft“, berichtete Trainer Boruch. Entscheidende Vorteile konnte sich auch in diesem Spielabschnitt keine der beiden Mannschaften erarbeiten.

„Wir hätten das Spiel für uns entscheiden können, hatten allerdings von der Drei-Punkte-Linie kein Wurfglück. Insgesamt waren es nur sechs erfolgreiche Dreier – das ist zu wenig“, meinte der STS-Coach.

So blieb es bei dem Sechs-Punkte-Vorsprung für Schwerte, mit dem es ins letzte Viertel ging. Unity profitierte nun in erster Linie von einer Reihe von Freiwürfen und kam auf diese Art und Weise zu zwölf Punkten im letzten Viertel.

Dimkovski übernimmt die Verantwortung

Dass die Schwerter die letzten fünf Minuten dann ohne Thomas Jung (5. Foul) auskommen mussten, machte die Sache nicht leichter. Aber nun übernahm Darko Dimkovski die Verantwortung, ihm gelangen zwölf Punkte im letzten Viertel. Nicht zuletzt deshalb schaffte es der Tabellenzweite, den Gegner bis zum Schluss auf Distanz zu halten und die beiden wichtigen Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen.

Schwerte: Shaun Fenner (4), Jan Schreer (5), Darko Dimkovski (27), Tom Grossart (4), Robert Martin, Niklas Tschorn, Abdul-Kareem Bah, Christoph Grobe, Miroslav Petrovski (15), Thomas Jung (5), Mehdi Hoseini (10), Florian Dehnhardt (3).

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