65 Punkte von der Center-Position - trotzdem hat es für die Schwerter TS nicht gereicht

Basketball-Landesliga

Es war der erwartete Basketballkrimi zwischen der Drittvertretung der AstroStars Bochum und der Schwerter Turnerschaft. Allerdings ohne Happy End aus Schwerter Sicht.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 26.01.2020, 16:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
65 Punkte von der Center-Position - trotzdem hat es für die Schwerter TS nicht gereicht

Thomas Jung (re.), hier gegen Kaiserau, kam auf 27 Punkte, konnte die Niederlage der Schwerter TS in Bochum damit aber nicht verhindern. © Bernd Paulitschke

VfL AstroStars Bochum 3 - Schwerter TS 91:84 (23:25, 18:14, 21:22, 29:23)

Doch diesmal hatten die Bochumer das bessere Ende für sich. Die STS musste sich mit 84:91 geschlagen geben und muss damit die Tabellenführung an den TV Gerthe abgeben.

Mit zwei Punkten Rückstand in die Halbzeit

Von Beginn an begegneten sich die beiden Teams in Bochum auf Augenhöhe. Die Schwerter punkteten immer wieder von den Centerpositionen. Rückkehrer Miroslav Petrovski und Kapitän Thomas Jung setzten sich häufig in Szene und steuerten gemeinsam 65 Punkte für die Schwerter bei.

Das erste Viertel gewann die STS knapp (25:23), doch in die Halbzeitpause ging es mit zwei Punkten Rückstand.

Nur fünf erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe

Auf den anderen Positionen lief es dagegen nicht so rund. „Wir hatten nur fünf erfolgreiche Dreier und insgesamt nur zwölf Punkte von den kleinen Positionen – das ist zu wenig“, bemängelte Trainer Manuel Boruch.

Doch der Trainer nahm gerade die jungen Spieler in Schutz: „Mit 18 und 20 Jahren sind unsere beiden Aufbauspieler noch sehr jung. Sie erhielten zu wenig Unterstützung von den Anderen“, so der Trainer.

Von der Freiwurflinie versagen die Nerven

Trotz der fehlenden Treffer von den Außenpositionen blieben die Schwerter lange in Schlagdistanz und gingen mit einem knappen 61:62-Rückstand in das entscheidende Schlussviertel. Bis zum 84:85 blieben die Schwerter dran, doch dann versagten die Nerven an der Freiwurflinie.

„Fünf verworfene Freiwürfe in den letzten Minuten sind einfach zu viel in so einem engen Spiel“, analysierte Boruch. Bochum nutzte diese Schwäche und zog entscheidend davon.

„Wir müssen alle Spiele gewinnen“

Für die STS-Herren habe sich die Ausgangslage aber kaum verändert, sagt Manuel Boruch und gibt sich kämpferisch: „Wir müssen alle Spiele gewinnen, um den Aufstieg zu schaffen. Dafür werden wir alles geben“, verspricht der Trainer.

Schwerte: Shaun Fenner, Jan Schreer (3), Florian Dehnhardt (2), Darko Dimkovski (2), Tom Grossart (5), Axel Flaujac (7), Miroslav Petrovski (38), Thomas Jung (27), Jakob Grünebaum, Christoph Grobe, Robert Martin, Niklas Tschorn.

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