Auch der Kanu- und Surf-Verein Schwerte bekommt die Corona-Gefahr zu spüren

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Die Auswirkungen des Corona-Virus gehen auch am Kanu- und Surf-Verein Schwerte (KVS) nicht spurlos vorbei. Der erste hochkarätige Saisonwettkampf ist abgesagt worden.

Schwerte

, 10.03.2020, 15:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Wildwasserpark Hüningen sollte am kommenden Wochenende mit einem Weltranglistenrennen der erste hochkarätige Wettkampf der Saison 2020 stattfinden.

Doch am Montagabend sagten die Verantwortlichen des Ausrichtervereins in Absprache mit der internationalen Kanuverband ICF die Veranstaltung im französisch-deutsch-schweizerischen Dreiländereck wegen Corona-Gefahr ab.

KVS-Trip in den Süden hat sich erledigt

Geplant war, dass die KVS-Athleten Tillmann Röller, Jonathan Queißer und Jonas Büchner sowie Zoe Jakob mit der Schwerter NRW-Landestrainerin Kordula Striepecke sich auf den Weg in Richtung Süden machen – das hat sich nun zum Bedauern der Schwerter, die im Vorjahr recht erfolgreich in Hüningen abgeschnitten hatten, erledigt.

„Die Absage ist sehr ärgerlich – auch vor dem Hintergrund, dass es vor der Quali nur noch ein Weltranglistenrennen Anfang April in Markkleeberg gibt“, sagt Kordula Striepecke. Vorausgesetzt, dass die Corona-Absagen sich nicht bis dahin nach Sachsen ausgeweitet haben.

Nationale „Quali“ vom 30. April bis 3. Mai

An gleicher Stelle steht dann vom 30. April bis 3. Mai mit der nationalen Nationalmannschafts-Qualifikation der erste Saisonhöhepunkt für die nationale Kanuslalom-Elite auf dem Programm, bei der die Weichen für die weitere Saison gestellt werden.

Im Gegensatz zu den Vorjahren, als es je ein Qualifikations-Wochenende in Augsburg und Markkleeberg mit insgesamt vier Wettkämpfen gab, sind es in diesem Jahr nur noch drei, die allesamt in Markkleeberg ausgefahren werden.

Der Grund dafür sind Renovierungsarbeiten am altehrwürdigen Augsburger Eiskanal, der sich für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2022 herausputzt.

Dass es nur noch drei statt vier „Quali“-Rennen gibt, führt dazu, dass es im Gegensatz zu den Vorjahren diesmal kein Streichergebnis gibt. Wenn die KVS-Kanuten ihre sportlichen Ziele erreichen wollen, dürfen sie sich also keinen Ausrutscher erlauben - sofern das Coronavirus zulässt, dass in sieben Wochen in Markkleeberg überhaupt gepaddelt wird.

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