Auf Mischa Quass folgt bei HSG Schwerte/Westhofen in der nächsten Saison ein Trainer-Duo

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Auf der Trainerbank des Handball-Landesligisten HSG Schwerte/Westhofen vollzieht sich zur neuen Saison ein Wechsel. Sportliche Gründe hat dieser Trainerwechsel nicht.

Schwerte

, 11.11.2019, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit 12:2-Punkten steht die HSG Schwerte/Westhofen in der Handball-Landesliga als Tabellendritter richtig gut da. So hat es ganz sicher keine sportlichen Gründe, dass sich zum Saisonende ein Wechsel auf der Trainerbank der HSG vollziehen wird.

Tim Decker und Nico Paukstadt übernehmen

Mischa Quass zieht sich zumindest als Coach des Herrenteams zurück und macht Platz für ein gleichberechtigtes Duo, das zur Spielzeit 2020/21 das Landesliga-Team übernehmen wird: Tim Decker (29) und Nico Paukstadt (30).

Beide gehören in der laufenden Saison zum Spielerkader der HSG – Decker, der zurzeit wegen einer Knieverletzung zum Zuschauen verurteilt ist, als Kreisläufer und Paukstadt als Rückraumspieler.

Auf Mischa Quass folgt bei HSG Schwerte/Westhofen in der nächsten Saison ein Trainer-Duo

Auf gute Zusammenarbeit bei der HSG Schwerte/Westhofen in der Saison 2020/21 (v.li.): Sportlicher Leiter Rolf Linnemann, das neue Trainergespann Tim Decker und Nico Paukstadt sowie der aktuelle Trainer Mischa Quass. © HSG Schwerte/Westhofen

Beide sollen zum Saisonende in die Trainerrolle wechseln. „Als Aktive werden wir am Saisonende Schluss machen“, sagt Decker. Das gelte nicht nur für ihn, sondern auch für Paukstadt – eine Funktion als Spielertrainer ist also nicht geplant.

„Teile des Trainings leiten wir ohnehin schon“

Eine echte Überraschung ist es nicht, dass Decker und Paukstadt den Trainerjob übernehmen. Denn eigentlich hatten sie schon vor dieser Saison als Spielertrainer-Gespann die Nachfolge von Mischa Quass antreten sollen. Diese Pläne wurden aber aufgeschoben, nachdem sich Quass bereit erklärt hatte, noch eine Saison dranzuhängen. Unterstützt wird der aktuelle Coach aber auch in der laufenden Spielzeit schon von Decker und Paukstadt, die als spielende Co-Trainer fungieren. „Teile des Trainings leiten wir ohnehin schon“, sagt Decker, auch in der Video-Analyse und Spielvorbereitung übernähmen sie schon jetzt Verantwortung.

So ist es eher ein nahtloser Übergang als ein echter Trainerwechsel, der sich zur neuen Saison in der FBG-Halle vollziehen wird.

Dominik Thäsler will nur noch im Notfall spielen

Auf dem Spielersektor wird das neue Trainer-Duo offenbar auf Bewährtes zurückgreifen können. Zwar sei noch nicht mit allen Spielern des aktuellen Kaders gesprochen worden, sagt der Sportliche Leiter, Rolf Linnemann. Aber es lägen bereits die Zusagen von fast allen Spielern vor, auch 2020/21 für die HSG zu spielen. Für Dominik Thäsler gilt dies jedoch nicht. Der Rückraumspieler ist beruflich stark beansprucht und will in der nächsten Saison nur noch einspringen, wenn Not am Mann ist.

Kürzertreten will auch Mischa Quass. Ob das auch den Trainerjob der Verbandsliga-Damen betrifft, die er neben den Landesliga-Männern ja ebenfalls trainiert, sei noch offen, sagt der 39-Jährige.

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